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pts20010201071 in Leben

Forschung soll weltweiten Kampf gegen Betrug unterstützen

EU-Initiative "Detectfraud" sucht nach neuen Ideen gegen Fälschungen


Wien (pts071/01.02.2001/17:15)

Gefälscht und betrogen wird mit Kunstobjekten, Designerware, Medikamente, Lebensmittel und vielen anderen Produkten. Die Liste der Produkte, die im großen Maßstab gefälscht werden, ist lang, daher hat die EU die Initiative "Detectfraud" ins Leben gerufen. "Detectfraud" will Forschung und Entwicklung verstärkt zur Betrugsbekämpfung einsetzen. Sieben europäische Organisationen arbeiten dabei zusammen. Partner in Österreich ist das BIT, das Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation. http://www.bit.ac.at

Im Rahmen der Initiative werden Firmen und Forscher bei der Vorbereitung von Projektvorschlägen zur Betrugsbekämpfung unterstützt. Gefördert werden unter anderem Entwicklung von Mess- und Prüfsystemen zur Aufdeckung und Verhinderung betrügerischer Handlungen, Sensoren, Systeme und Instrumente zur Prüfung von Echtheit und Ursprung von Produkten, Dokumenten, Banknoten und Kunstobjekten sowie die Zertifizierung von Referenzmaterialien.

"Betrug im großen Maßstab findet EU-weit in verschiedenen Branchen und Bereichen statt", so Marcus Bidmon, BIT-Projekt-Leiter zu pressetext.austria. Die Branchen und Bereiche sind vielfältig und reichen von Produktfälschung über Verpackungsfälschung, Internet-Kriminalität bis hin zu Umweltsünden", so der Projektleiter. Dabei gehe es auch um die Gesundheit und Sicherheit der Konsumenten bei Medikamenten und Lebensmitteln.

Das Netzwerk bietet für Firmen oder Forscher, die noch internationale Partner suchen, eine weitere Unterstützung. Im Rahmen der Initiative wird neben Workshops auch eine internationale Partnerbörse veranstaltet und eine Internet-Webseite eingerichtet. Beteiligt sind Organisationen aus Großbritannien, Österreich, Spanien, Italien, Schweden, Niederlande und Ungarn.

Weitere Informationen:
BIT, Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation
DI Marcus Bidmon
Tel: (01) 581 16 16 - 146
Email: bidmon@bit.ac.at (Ende)
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E-Mail: weitlaner@pressetext.at
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