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pte20071115032 in Leben

Forscher gehen bitterem Geschmack auf den Grund

Beleg für umstrittenes Erklärungsmodell der Geschmackswahrnehmung gefunden


Potsdam-Rehbrücke (pte032/15.11.2007/13:27)

Ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) http://www.dife.de konnte erstmals nachweisen, dass keine menschliche Bittergeschmackszelle der anderen gleicht. Jede Zelle ist demnach mit einem anderen Satz von vier bis elf Bitterrezeptoren ausgestattet. Daraus schließen die Forscher, dass jede dieser Geschmackszellen nur einige Bitterstoffgruppen erkennen kann und nicht - wie bisher angenommen - alle. Damit liefern die Ergebnisse der Forschung, die am Dienstag in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "The Journal of Neuroscience" veröffentlicht worden sind, zum ersten Mal auf molekularer Ebene Belege für ein umstrittenes Erklärungsmodell der Geschmackswahrnehmung. Längerfristiges Ziel ist nach Angaben des Instituts, den Geschmack von Dingen zukünftig gezielt beeinflussen zu können.

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