pts20000505029 in Business
Fördertöpfe wieder gut gefüllt
FFF erfreut über erhöhtes Problembewusstsein in der neuen Regierung
Wien (pts029/05.05.2000/13:34)
Die Finanzierungsprobleme des Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft (FFF) http://www.fff.co.at sind endgültig beseitigt. Wie "Die Presse" berichtete, kann der FFF dieses Jahr auf ein Förderungsbudget von rund 3 Mrd. Schilling zurückgreifen. Dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber dem Jahr 1999, in dem 2,8 Mrd. Schilling zur Verfügung standen. Bis vor kurzem stand die Unterstützung von zahlreichen innovativen Projekten auf wackeligen Beinen, denn in der Kasse des FFF fehlten rund 600 Mio. Schilling. (Siehe auch: http://www.pressetext.at/show.php?pta=000203028 .Auch direkte Mittel von der Bundesregierung wird es im laufenden Jahr geben, nachdem der Regierungs-Geldhahn in den letzten Jahren abgedreht worden war. Außerbudgetär würden weitere 150 Mio. Schilling aufgebracht, die Nationalbank werde sich mit 350 Mio. Schilling beteiligen, 800 Mio. Schilling kämen dieses Jahr aus Rückflüssen von früheren Darlehen, sowie aus deren Vorbelastung, erklärte FFF-Geschäftsführer Herbert Wotke. Da der FFF normalerweise nur 50 Prozent der eingereichten Projekte finanziere, sei somit ein Forschungsvolumen für die Österreichischen Wirtschaft von rund 6 Mrd. Schilling gesichert.
Für Wotke sind damit die gröbsten Probleme beseitigt, die allgemeine Forschungquote der Regierung hält er aber für nicht ausreichend. Um die von der Bundesregierung angestrebte Höhe von 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukes zu erreichen, müssten dem FFF zufolge etwa 1,5 Mrd. Schilling von Bund und Nationalbank direkt aufgewendet werden.
Im neu geschaffenen Innovationsministerium sind nun alle drei großen Forschungsförderungsinstrumente (Forschunsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft FFF, der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF und der Innovations- und Technologiefonds ITF angesiedelt. Bereits laufende Projekte werden bis auf weiteres vom Wirtschaftsministerium betreut. Wotke zeigt sich im pressetext.austria-Gespräch erfreut über die wohlwollende Gesprächsbasis, die mit dem nunmehrigen Innovationsministerium herrsche: "Ich habe das Gefühl, dass man sich der Bedeutung der Forschung für unser Land mehr bewusst ist, als das noch unter Minister Fahrnleitner im Wirtschaftsministerium der Fall war."
Eine bis vor kurzem diskutierte Möglichkeit der Zusammenlegung von FFF und FWF ist bis auf weiteres kein Thema. Sowohl das Wirtschaftsministerium, als auch FFF dementierten eine derartige Möglichkeit. In Aussicht gestellt seien allerdings Umschichtungen zwischen den Fonds, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium.
Aber nicht nur die Gelder aus den österreichischen Forschungs-Fördertöpfen sind für heimische Unternehmen nun wieder gesichert, auch die Gelder der EU-Regionalförderung warten auf ihre Verteilung. Hier übernehmen die Länder in den meisten Fällen die Funktion der maßgeblichen Anlaufstellen. Die Dotierung und Aufteilung der zur Verfügung stehenden Mittel ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und hängt vor allem auch mit der von der Europäischen Union vorgenommenen Unterteilung in Ziel-Förderungsgebiete ab.
Nähere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie bei folgenden Stellen: Burgenland: WIBAG - Wirtschaftsservice Burgendland AG http://www.wibag.at Kärnten: Kärntner Wirtschatsförderungsfond http://www.kwf.at Niederösterreich: Niederösterreichischer Wirtschaftsförderungs- und Strukturverbesserungsfonds http://www.noel.gv.at/service/wst/wst2/index.htm Oberösterrreich: Amt der oberösterreichischen Landesregierung
http://www.ooe.gv.at/foerderung
Salzburg: Amt der Salzburger Landesregierung http://www.land-sbg.gv.at/wirtschaft Steiermark: Steirische Wirtschaftförderungs-GesmbH http://sfg.at Tirol: Amt der Tiroler Landesregierung http://tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung Vorarlberg: Amt der Vorarlberger Landesregierung
http://www.vorarlberg.at/landesregierung/struct/wirtsch.htm
Wien: Wirtschaftsförderungsfond http://www.wwff.gv.at
(presse/pte/industriemagazin) (Ende)
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