pte20081106013 in Business
Finanzgrab KfW: 288 Mio. Euro in Island versenkt
Nach Lehman-Pleite weiterer Vorfall - Experte kritisiert Management
Berlin/München/Nürnberg (pte013/06.11.2008/10:45)
Die im Staatsbesitz der Bundesrepublik befindliche KfW Bankengruppe sorgt nach der 320 Mio. Euro schweren Überweisungspanne an die insolvente Investmentbank Lehman Brothers (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080918015) für einen neuen Skandal. Wie die Rheinische Post schreibt, hat die Bank 288 Mio. Euro unter anderem in Wertpapiere bei der angeschlagenen und inzwischen verstaatlichten Kaupthing-Bank in Island veranlagt. Der Bericht beruft sich hierbei auf ein internes Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die FDP-Bundestagsfraktion. "Man muss sich ernsthaft fragen, ob die Verwaltungsgremien der Bank noch richtig funktionieren. Dennoch ist die KfW mit der Fehleinschätzung in Island nicht allein. Die Bayrische Landesbank ist weitaus schwerer betroffen", so Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums http://www.bfz-ev.de , gegenüber pressetext.
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