pte20080828003 in Business
Filmstudios planen einheitliches Kopierschutzmodell
"Open Market"-Initiative soll verschiedene DRM-Ansätze zusammenführen
Hollywood (pte003/28.08.2008/06:05)
Gemeinsam mit vielen Online-Händlern arbeitet die Mehrheit der großen Filmstudios bereits seit einiger Zeit an der Umsetzung eines neuen Kopierschutzstandards. Über die sogenannte "Open Market"-Initiative sind bislang allerdings nur wenige Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen. Wie Michael Arrington aktuell auf seinem bekannten Technik-Weblog TechCrunch http://www.techcrunch.com berichtet, geht es dabei um die Entwicklung einer einheitlich nutzbaren Lösung für die Lizenzvergabe von Filmen, die künftig die Interoperabilität unter den heute gängigen, verschiedenen Digital-Rights-Management-Modellen (DRM) ermöglichen soll. Dem Bericht zufolge versuchen die Filmstudios, allen voran Sony Pictures http://www.sonypictures.com , auf diese Weise der zunehmenden Zersplitterung des digitalen Marktes durch viele unterschiedliche Lizenzierungsstandards entgegenzuwirken. Man wolle auf keinen Fall das Schicksal der Musikindustrie teilen, die in den vergangenen Jahren beträchtlich unter Druck geraten sei, das DRM gänzlich abzuschaffen, schreibt Arrington.
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