pts20080725016 in Leben
fiftiesnet: Enormer Zulauf für Bestager-Plattform
Bedürfnisse der Ü-50-Generation im Fokus - Kostenlose und anonyme Anmeldung
Tauberbischofsheim (pts016/25.07.2008/12:00)
Erst vor kurzem ist die Online-Plattform fiftiesnet http://www.fiftiesnet.de , die sich auf die sogenannten Bestager konzentriert, an den Start gegangen. Von Anfang an konnte sich fiftiesnet über ein reges Interesse freuen. Schon nach wenigen Wochen wurde die Grenze von 1.000 Usern überschritten. Die heutigen 70er sind die neuen 60er, die Ü-60, die gerade 60 Jahre alt gewordenen, die neuen 50er und die jetzigen 50-jährigen die neuen 40er. Das haben, außer der Quotenmessung des deutschen Fernsehens, über deren Klippe jeder über 49 fällt, mittlerweile schon so einige begriffen. Eine Folge davon ist eine Vielzahl von Angeboten für die so genannten Bestager, also die Altersgruppe 50 plus, die als kaufkräftig und konsumfreudig gesehen wird. Auch und gerade im Internet. Das einstmals so junge Medium mausert sich zunehmend zur Plattform der Golden Girls und Boys. "Allerdings sind viele dieser Angebote nicht wirklich der Rede wert", meint Gerald Unden, Geschäftsführer der gerade an den Start gegangenen Bestager-Plattform http://www.fiftiesnet.de . Häufig werde an der Zielgruppe vorbei gedacht und versucht, die Alten mit Dingen zu ködern, die nicht einmal die Jungen mehr hinter dem Ofen vorlocken.fiftiesnet sieht sich hier, so Unden, "als wohltuende Alternative". Als Alternative mit Potenzial, deren Wahlspruch "Ich habe noch viel vor" man durchaus wörtlich nehmen kann. Denn hinter fiftiesnet steht ein emeritierter Professor im so genannten besten Alter, der etwas initiieren wollte, das ihm selber Spaß macht. Der Professor suchte sich ein Team begeisterungsfähiger Leute mit den unterschiedlichsten Begabungen zusammen. IT-Freaks, die die Technik so gestalten, dass sie wirklich benutzerfreundlich ist, und die jedem User jederzeit technisch unter die Arme greifen, Organisatoren mit Managementerfahrung, Moderatoren mit breitem Hintergrundwissen aus allen Bereichen- Kultur, Medizin, Finanzen, Beruf und so weiter. Und: Das Gründerteam ist mit an Bord und steht für Fragen und Anregungen und auch in den Foren selbst zur Verfügung. Vielleicht ist es auch das, was fiftiesnet von anderen Seniorenportalen unterscheidet - dass seine Initiatoren selbst auch User sind.
Ziel des Ganzen: Keine Kontaktbörse der einsamen Herzen, wiewohl Kontakte durchaus erwünscht sind. Nein, www.fiftiesnet.de soll, so Unden, "alle Lebensbereiche widerspiegeln". Gegenseitige Hilfe der User untereinander, bei der Jobsuche, bei Wohnungsfragen, bei Gesundheitsthemen, in kulturellen, sozialen - ja, einfach in allen Angelegenheiten. Dazu stehen Foren zur Verfügung, die thematisch gegliedert sind und - das ist wichtig - stets von Experten in ihrem Metier geleitet werden. Was vor allem bei Gesundheits- und Rechtsthemen bedeutsam ist. Fiftiesnet nun als "Ratgeberportal" abzutun, wäre zu kurz gegriffen. Denn und das ist noch ein Aspekt von fiftiesnet der anmacht, der schiere Spaß an der Freude kommt nicht zu kurz. Sei es bei selbst verfassten Geschichten, amüsanten Witzen, Sudokuspielen und vielem mehr.
Das kommt an. Das Portal kann bereits kurz nach dem Start auf mehr als 1.000 eifrige User blicken. Und es sollen noch weit mehr werden. Ein berechtigter Optimismus - seriösen Studien zufolge tummeln sich derzeit bereits mehr als 10 Millionen Bestager im Netz. Auf der Flucht vor Abzocke und der Suche nach Ansprache. Ein Anspruch, dem fiftiesnet Rechnung trägt, die Anmeldung ist kostenlos und anonym, und abgesehen von einer Mailadresse muss niemand irgendetwas von sich preisgeben.
Und fiftiesnet will noch mehr: "Wir wollen uns nicht nur auf das Netz beschränken. Unser Portal versteht sich als Teil des Alltags seiner Mitglieder", so Geschäftsführer Gerald Unden. Und so sollen sich die hier gemachten Erfahrungen und Begegnungen auch im "realen Leben" der User widerspiegeln. Eine kurze Stichprobe an einem beliebigen Abend belegt dies nachdrücklich: Da unterhalten sich Kitty und George in einem öffentlichen Forum über Käsespätzle und das Allgäu und beschließen, das alsbald gemeinsam zu versuchen. Das Allgäu, und die Spätzle und vielleicht noch einander. In einem anderen Forum hilft Martha Käthe bei der Wohnungssuche - "bei uns im Haus ist gerade etwas frei geworden". Und in einem dritten wird heftig über die Neuinszenierung des Tannhäuser in Bayreuth debattiert. Und warum die von 1962 viel besser war.
"Wir haben wirklich noch viel vor", sagt Gerald Unden. Zum Beispiel regionale Nutzertreffen, Start soll im September im Großraum München sein. Oder: "Unser Projekt Wohnen gegen Dienstleistung". Und - aktuell in der Mache - ein Mentorenprogramm gemäß dem Motto Alt trifft Jung, in dem rüstige Rentner und/oder erfahrene Arbeitnehmer Schülern, Studenten und Berufsanfängern Rede und Antwort stehen und diese mit Tipps versorgen. Frauen deren Kinder schon lange aus dem Haus sind, also erfahrene Haushalts- und Familienmanagerinnen, jungen Müttern, oder, oder, oder. Ein kluger Gedanke, denn warum soll unsere Generation die erste sein, die das Wissen der Alten ungeschöpft an sich vorüber ziehen lässt? (Ende)
| Aussender: | fiftiesnet GmbH |
| Ansprechpartner: | Paul Knobloch |
| Tel.: | + 49 176 23571708 |
| E-Mail: | paul.knobloch@fiftiesnet.de |



