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pte19971217006 in Business

Fettersatz-Produkt gegen Spende empfohlen

US-Medical Association des falschen Lobs beschuldigt


Washington (pte) (pte006/17.12.1997/13:59)

Die "American Medical Association" (AMA), die amerikanische Medizin-Vereinigung, steht im Verdacht, das Pseudo-Fett "Olestra" nur deshalb angepriesen zu haben, weil sie vom Hersteller Geld erhielt. Im Jänner 1996 nannte die AMA das Kunstfett Olestra "eines der am gründlichsten getesteten Nahrungsmittel, das auf dem amerikanischen Markt zu haben ist". Der Fettersatz sei völlig unbedenklich. Millionen von Amerikanern kauften daraufhin Produkte, die "Olestra" enthalten. Denn das modifizierte Fett in Kartoffelchips und Snacks schmeckt zwar gut, wird aber nicht vom Körper aufgenommen, macht also nicht dick.

Michael Jacobson, Direktor des "Center for Science in the Public Interest" in Washington, hält das falsche Fett für gefährlich. Er glaubt, daß "Olestra" Magenkrämpfe und schwere Darmschäden verursachen kann. Jacobson wirft der AMA vor, das falsche Fett wegen finanzieller Interessen gelobt zu haben. Denn zur gleichen Zeit, als die AMA das Kunstfett empfahl, versuchte sie, vom "Olestra"-Hersteller Procter & Gamble 800.000 US-Dollar für eine Gesundheits-Kampagne zu bekommen.

Es sei beschämend, daß die AMA anscheinend ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund ein positives Statement bezüglich `Olestra` abgegeben hat, erklärte Jacobson. Die AMA streitet die Vorwürfe ab und beruft sich auf die "US Food and Drug Administration", die "Olestra" ebenfalls gutgeheißen hatte. Quelle: http://www.newscientist.com/ns/971213/nfat.html (Ende)
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