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pte20000407008 in Forschung

Explosives Wachstum bei Smartphones

Erfolg hängt von Konvergenz zu traditioneller Telefonie ab


London (pte008/07.04.2000/09:33)

Dem europäischen Markt für Smartphones (Webtelefone) steht ein enormes Wachstum bevor. Marktforscher Frost & Sullivan erwartet Umsatzsteigerungen von 66 Mio. Dollar im Vorjahr auf 6,8 Mrd. Dollar im Jahr 2006. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 94 Prozent und einer Explosion der Stückzahlen von 147.000 Prozent auf 39,3 Millionen. Der Erfolg beruht nach Ansicht der Marktforscher vor allem auf der Konvergenz von Internet und traditionellen Kommunikations- und Informationssystemen. http://www.frost.com

Konkret profitiert der Markt der Mobiltelefone mit Online-, Fax- und Infomanagementfunktionen von der breiten Basis an Handy-Nutzern und der immer stärkeren Präsenz des Internet, so die Quintessenz einer neuen Studie. Doch die Smartphone-Entwicklung hat gerade erst begonnen. Noch sind gewisse Startschwierigkeiten zu überwinden. Technisch steht eine Verbesserung der Bandbreiten aus. Die Produktoptionen sind so rar wie die Wettbewerber. Das Umsatzvolumen ist gering, die Nachfrage relativ unelastisch, und die Preise sind hoch.

Gleichzeitig entsteht mit den Smartphones eine völlig neue Produktkategorie. Damit verändert
sich auch die Branchenstruktur, in der die Grenzen zwischen Telekommunikation und Computeranwendungen, Herstellern und Serviceanbietern, Netzbetreibern und Softwareentwicklern zunehmend verwischen. Das Spektrum wird letztlich alle kabellosen Internetanwendungen von der reinen Daten- bis zur reinen Sprachübertragung umfassen. Auch Multimedia-Produkte wie digitalisierte Videos und Musik werden in dieser Kategorie zu finden sein. Entsprechend fragmentiert präsentiert sich der Markt in der Zukunft.

Technische Neuerungen sind der Hauptantriebsfaktor für das Wachstum im Smartphones-Markt. Die Hersteller setzen auf Technologien wie Mobiltelefonnetze der 3. Generation (3G mobile networks), WAP (Wireless Application Protocol zur Darstellung von Internetseiten) und Bluetooth (zur drahtlosen Anbindung von Geräten) sowie auf die wachsenden Angebote der Content Provider. Richtig einschlagen sollen die Smartphones vor allem in den Anwendungsbereichen E-Commerce und Multimedia.

Bei den Herstellern bestimmen weltweit operierende Telekommunikationsunternehmen den Markt. Sie konkurrieren um die Spitzenposition bei Mobiltelefonen und betrachten die Smartphones als integralen Bestandteil ihres Produktportfolios. Als wichtigste Anbieter im Jahr 1999 nennt die Studie Nokia, Alcatel, Siemens und Sharp. In diesem Jahr schließen sich Ericsson, Samsung und Motorola an. Allianzen mit Computer- und Softwareherstellern sowie mit Netzbetreibern und Providern gehören zu den Standardstrategien. Softwarelösungen und Betriebssysteme für Smartphones werden derzeit von namhaften Herstellern wie Symbian, Geofox, Palm und Microsoft angeboten. Die Studie "The European Smartphone Market" ist um 3.950 Schillingbei Frost erhältlich. (hightext) (Ende)
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