pts19990810015 in Business
Experten: Lächeln ist gesund
Psychologen bestätigen therapeutische Wirkung
Wien (pts015/10.08.1999/10:00)
Lächeln ist nicht nur Ausdruck eines angenehmen Gefühls, sondern wird oft auch ganz bewusst als soziales Signal eingesetzt, etwa um eine Entschuldigung anzudeuten oder eine positive Atmosphäre zu schaffen. Ein strahlendes Lächeln am Morgen, dem eigenen Spiegelbild zugeworfen, kann den gesamten restlichen Tag positiv beeinflussen. Die therapeutische Wirkung des Lächelns ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt.Nicht nur die eigene, auch die Mimik des Gegenübers beeinflusst unser soziales Zusammen-leben. Erhalten wir ein freundliches Lächeln, finden chemische Prozesse im Gehirn statt, die unser Wohlbefinden steigern. Die aus der Psychologie bekannte "Emotions-Übertragung" lässt die gute Stimmung des anderen auf uns abfärben. Besonders positiv: Ein strahlendes "blend-a-med-Lächeln", bei dem gesunde, weiße Zähne zur Geltung kommen.
Lächeln als Einladung zur Kommunikation
"Ein Lächeln kennzeichnet meist eine offene, spontane Persönlichkeit", erklärt die Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin (Dr. Karmasin-Marktforschung). "Warum empfinden wir lächelnde Menschen als positiv? Weil ein Lächeln Gesundheit, Vitalität und Offenheit signalisiert, und das sind schließlich Werte, die in unserer Gesellschaft äußerst positiv besetzt sind", erläutert Karmasin. Außerdem stellt ein Lächeln gleichzeitig immer eine Einladung zur Kommunikation dar.
Die therapeutische Wirkung des Lächelns
Lange zweifelten Psychologen daran, dass ein Lächeln Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden haben könnte. Einer von Paul Ekman geführten Gruppe an der University of California gelang es aber, den Zusammenhang zwischen Lächeln und dem allgemeinen Wohlbefinden nachzuweisen. Die Psychologen untersuchten das "Lächeln Duchennes".
Der Neurophysiologe Duchenne hatte schon 1862 einen für Psychologen interessanten Sachverhalt beschrieben: Ein Lächeln, das nur die Mundmuskeln aktiviert, hat nicht dieselbe Wirkung wie eines, das die um die Augen befindlichen Muskeln erregt. Nach Duchenne kann nur das Lächeln, das die Augen in Falten legt, die - wie er es nannte - "süßen Gefühle der Seele" ins Spiel bringen.
Ekman und seine Mitarbeiter haben nun Gehirnwellen von Menschen beim Lächeln gemessen. Die statistisch ausgewerteten Ergebnisse haben gezeigt, dass das Lächeln Duchennes sehr stark ein mit der linken Gehirnhälfte verbundenes Areal stimuliert, das Neurophysiologen als Ort der Wahrnehmung und des Ausdrucks von Gefühlen kennen. Dagegen führt ein Lächeln, das nur die Mundwinkel anhebt, nicht zur gleichen Stimulierung. "Lächeln lernen" könnte demnach zweifellos eine vergleichbare Wirkung haben wie die Einnahme von Tranquilizern.
Lächeln baut Brücken
Auch der Wiener Psychotherapeut Mag. Marcel Berchtold kann der therapeutischen Wirkung des Lächelns viel abgewinnen: "Gerade in der Psychotherapie haben wir schon halb gewonnen, wenn es gelingt, gegenüber sich selbst und seinen Problemen zu lächeln, ja sogar zu lachen. Da löst sich dann vieles von selbst", sagt Berchtold. "Ein Lächeln baut zwischenmenschliche Brücken. Es hat ganz einfach aggressionshemmende Wirkung und löst negative Spannungen. Mit jemandem, den man anlächelt, will man ganz sicher nicht streiten."
Bei Kleinkindern wurde die aggressionshemmende und kommunikative Wirkung des Lächelns bereits mehrfach untersucht. Am Beispiel des "Drei-Monats-Lächelns" (untersucht bei Babys im Alter von drei Monaten) konnte man aufzeigen, dass das Lächeln eines Erwachsenen vom Kind sofort mit einem Lächeln beantwortet wird. Wird das Lächeln des Kindes wiederum nicht mit einem entsprechenden Lächeln vom Erwachsenen belohnt, beginnt es instinktiv zu weinen - die Kontaktaufnahme war erfolglos. "Diese Art des zwischenmenschlichen Brückenschlages durch ein Lächeln lernen wir also bereits als Kleinkind und setzen es auch im Erwachsenenalter immer wieder ein", führt der Psychotherapeut Berchtold aus.
Das selbstbewusste Lächeln
Oft wird ein Lächeln in sozialen Stress-Situationen eingesetzt, um mit einem positiven Signal Spannung abzubauen. Dabei wirkt das Lächeln sowohl nach Außen wie auch nach Innen. In der Außenwirkung signalsiert es eine positive Einstellung zum jeweiligen Gegenüber. Nach Innen steigert ein Lächeln das Selbstbewusstsein.
Besondere Bedeutung beim Lächeln kommt natürlich auch den Zähnen zu. Bei einem wirklich "strahlenden" Lächeln werden neben der Aktivierung verschiedener Muskeln auch die Zähne entblößt. Damit ein entsprechendes Lächeln effektvoll eingesetzt werden kann, sind weiße und gesunde Zähne unerlässlich. Moderne Zahnweißer wie die blend-a-med medicweiss bieten dabei einen optimalen Mix aus schonender Zahnpflege und einem "Whitening-Effekt", der dem Gebiss das natürliche Weiß zurückgibt. (Ende)
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