pte20090507016 in Business
Europas Notenbanken versenken Milliarden in Gold
Verkäufe bringen Währungshüter in einer Dekade um 40 Mrd. Dollar
London/Zürich/Frankfurt (pte016/07.05.2009/11:55)
Die europäischen Zentralbanken haben ihre Goldreserven innerhalb der vergangenen Dekade deutlich reduziert und dabei kräftig verloren. Insgesamt versenkten sie in dem Zeitraum rund 40 Mrd. Dollar durch die Verkäufe. Wie die Financial Times berichtet, nahm der Fauxpas vor genau zehn Jahren, am 7. Mai 1999, seinen Ursprung, als der damalige britische Schatzkanzler Gordon Brown erste Goldverkäufe durch die Bank of England ankündigte. Die Erlöse sollten in gewinnträchtige Kapitalanlagen wie etwa Staatsanleihen gesteckt werden. Schon im Jahresverlauf stimmten europaweit verschiedene Notenbanken auf die ablehnende Haltung gegenüber dem Rohstoff ein und stießen ihre Reserven tonnenweise ab. Am heftigsten hat sich dabei die Schweizerische Nationalbank (SNB) http://www.snb.ch verspekuliert.
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