pte20080604004 in Business
Euro verdrängt Dollar in frühestens 50 Jahren
Analyst: "Von Leitwährung noch ein schönes Stück weit entfernt"
Frankfurt (pte004/04.06.2008/06:10)
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Zentralbank und der siebenjährigen Existenz des Euro hat die Finanzwelt eine Zwischenbilanz gezogen. Zwar bestehen hinsichtlich der Europäischen Währungsunion weiterhin geteilte Meinungen, über die gute Performance des Euro sind sich die Experten jedoch weitgehend einig. Dennoch kann die europäische Hauptwährung dem derzeit schwachen Dollar (noch) nichts anhaben. "Wenn sich die Verschiebung der Devisenreserven im gleichen Tempo fortsetzt wie zuletzt, würde es 50 Jahre dauern, bis der Euro den Dollar eingeholt hat. Von dieser Warte her ist der Euro noch ein schönes Stück weit von der Funktion als Weltleitwährung entfernt", meint Carsten Fritsch, Währungsanalyst bei der Commerzbank http://www.commerzbank.com , im Gespräch mit pressetext. Eine Leitwährung würde aber auch von weiteren Faktoren, wie der weltweiten Akzeptanz als Zahlungsmittel oder der Art der Rohstofffakturierung, definiert. Auch hier habe der Dollar bislang die Nase vorn.
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