pte20070307004 in Business
Euro-Einführung im Baltikum bleibt weiter Traum
Rasende Konjunktur und Fremdkapital lassen Inflation galoppieren
Tallin (pte004/07.03.2007/06:20)
Die geplante Einführung des Euro in den baltischen EU-Staaten gestaltet sich vor dem Hintergrund ökonomischer Ungleichgewichte, wie steigender Importabhängigkeit, eines zu starken Kreditwachstums sowie der nach wie vor zu hohen Inflationsrate mittelfristig als schwierig. Vor allem das überproportionale, permanent anhaltende Wirtschaftswachstum in Estland, Lettland und Litauen erreichte einen seit den 1990er Jahren nie da gewesenen Höchststand. Dieser vermeintliche Erfolg lässt sich neben dem Wirtschaftspotenzial und dem Handel mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch durch massive Fremdinvestitionen erklären. "Hierbei sollte nicht vergessen werden, dass wir es mit offenen Volkswirtschaften zu tun haben, die aufgrund skandinavischer Geldgeber und einer Vielzahl an Investoren zu konjunkturellen Überhitzungserscheinungen neigen", erläutert Hans Holzhacker, Volkswirt bei der BA-CA Research http://www.ba-ca.com , im Gespräch mit pressetext.
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