pts19990114017 in Business
EUnet Österreich auch 1998 wieder auf Erfolgskurs
Jeder sechste Internet-User bei EUnet
Wien (pts017/14.01.1999/16:59)
EUnet Österreich vermeldet für das zuende gegangene Geschäftsjahr 1998 eine Umsatzsteigerung von 42 % auf 135 Mio Schilling (Euro 9,81 Mio) gegenüber dem Jahr 1997 mit 95 Mio Schilling (Euro 6,91 Mio). Der Mitarbeiterstab konnte im Zuge der gesteigerten Geschäftstätigkeit im Vergleichszeitraum um 30 % auf 62 Mitarbeiter aufgestockt werden.Das Unternehmensergebnis zeichnet sich durch eine konstante Verbesserung auf allen Ebenen aus: Mit der Gründung einer eigenen Security-Abteilung und der Steigerung der Leitungskapazität Wien-Frankfurt von 6 Mbit/s auf 34 Mbit/s im vergangenen Geschäftsjahr setzte EUnet neue Standards. Neben dieser Neuerung sind nun auch innerhalb Österreichs alle Landeshauptstädte über zumindest zwei kapazitätsstarke 2 MBit-Ringe angebunden. Als erster kommerzieller österreichischer Internet Service Provider ermöglicht EUnet seinen Kunden aufgrund der enormen Kapazitätssteigerung die schnelle Anbindung an den amerikanischen Datenhighway.
Schätzungen zufolge verzeichnet Österreich derzeit rund 600.000 Internet-User, wovon rund 100.000 über EUnet ins Internet gehen. Der Großteil davon entfällt auf Business-User. Weitere 100.000 haben Zugang über eine Universität, der Rest verteilt sich auf ca. 100 in Österreich tätigen Provider.
EUnet stellt weltweit 3.000 Einwahlknoten in über 150 Ländern, zur Verfügung und bietet seinen Kunden damit ein einzigartiges Service.
Rückblick:
Das vergangene Jahr zeigte sich für den führenden österreichischen Internet Service Provider als dynamisches und ereignisreiches Jahr: Im April erfolgte die Übernahme durch den amerikanischen Telekommunikationskonzern Qwest. Ende des Jahres unterzeichnete der führende Internet Provider Europas EUnet International den "Letter of Intent" für das Joint Venture KPNQwest - mit dem Ziel das größte Glasfaser-Netzwerk Europas zu errichten und eines Tages mit eigenen Leitungen an Nordamerika angebunden zu sein. Als Vorbild gilt das größte Qwest Glasfaser-Netzwerk in den USA, das bereits zum Großteil in Betrieb ist und bis Mitte 1999 fertiggestellt wird. In weiterer Folge sollen diese beiden Netzwerke verbunden werden, um weltweit eine flächendeckende Infrastruktur für Daten-, Video- und Sprachkommunikation zu schaffen. Die Leitungskapazitä-ten werden den heutigen Bedarf um ein vielfaches überschreiten. Die erste paneuropäische Bauphase des aus fünf Ringen bestehenden Glasfaser-Backbones "EuroRings" wird mit zwei Ringen Ende des ersten Quartals 1999 abgeschlossen sein.
Ein weiteres High-Light des letzten Jahres sind die EUnet Service Level Agreements, die das Unternehmen als erster Internet Service Provider in Österreich für seine Kunden vorstellt. Die garantierten Leistungen umfassen eine Mindestgeschwindigkeit, ein freies Modem bei Anwahl, die zuverlässige Zustellung der Datenpakete und für Standleitungskunden schnelle Antwortzeiten vom Helpdesk.
Unter dem Motto "Your Net - EUnet" präsentierte EUnet ab Herbst ihr neues Kommunikationskonzept ganz im Stile der fünfziger Jahre. Gleichzeitig wurde die Produktpalette überarbeitet und stärker an den Kundenbedürfnissen orientiert.
Über EUnet
EUnet ist Europas führender Internet Service Provider für professionelle Anwender. Zu den angebotenen Diensten zählen: Einzelanschlüsse, Firmen-Anbindungen, weltweit mobiler Internet-Zugang, Sicherheits-Consulting und Web-Lösungen zur professionellen Nutzung des Internet. EUnet verwaltet seine eigene transit-freie Netzwerk-Infrastruktur und bietet in allen Ländern, in denen EUnet operiert, ein umfassendes lokales Support-Service. Außerhalb von Europa hat EUnet ein wachsendes Netz von nationalen und regionalen Service-Providern aufgebaut und stellt seinen Kunden weltweit über 3.000 Internet-Zugangspunkte in derzeit über 150 Ländern zur Verfügung. (Ende)
| Aussender: | EUnet A5G |
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