pte19980930009 in Business
EU will öffentlichen Rundfunk bei Gebühren beschneiden
EU-Diskussionspapier wäre Ende der öffentlich-rechtlichen Sender
Wien/Bonn (pte) (pte009/30.09.1998/10:10)
Ein Diskussionspapier von EU-Wettbewerbskommissar Karel Van Miert, das sich mit der Rolle des öffentlichen Rundfunks und dessen Finanzierungssituation befaßt, sorgt unter Journalistenvertretern für helle Aufregung. Das Diskussionspapier, das Van Miert in den nächsten Tagen den 15 EU-Regierungen zustellen will, verlangt von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten künftig eine ausschließliche Finanzierung durch Werbeeinahmen bei allen Angeboten, in denen sie sich in Konkurrenz zu privaten Anbietern begeben. Als Beispiele werden Sportereignisse und TV-Shows genannt. Gebühren dürften dem Diskussionspapier zufolge nur für Leistungen verwendet werden, die kommerzielle Sender nicht anbieten.
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