pte20090729029 in Business
EU verschärft Importzölle auf chinesischen Stahl
Härtere Marktbarrieren für die nächsten fünf Jahre geplant
Brüssel/Peking (pte029/29.07.2009/13:15)
Die EU hat mitgeteilt, weitere Einfuhrhürden für chinesische Stahlrohre durchsetzten zu wollen. Bereits im April hatte die EU Zölle von bis zu 25 Prozent auf Stahlrohre aus China verhängt. Die Regelung sollte zunächst nur ein halbes Jahr laufen. Die neuen, verschärften Marktbarrieren werden zwischen 17,7 und 39,2 Prozent betragen und bis zu fünf Jahre gültig sein. Neben gezogenen Stahlrohren hat die EU auch für chinesischen Stahldraht Importzölle angedacht. Diese belaufen sich auf 24 Prozent. Die EU reagiert damit auf Hilferufe von Seiten der Stahlindustrie, die sich zwar langsam von der Krise erholt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090721037/), jedoch nun mit der Konkurrenz aus China kämpft, die ihren Stahl dank staatlicher Subventionen zu Dumpingpreisen auf den europäischen Markt wirft. Die neuen Einfuhrzölle sollen im Oktober in Kraft treten.
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