pts19991209025 in Business
Erste RIZ-Jugendpreise vergeben
25 hochklassige Projekte wurden prämiert
Wiener Neustadt (pts025/09.12.1999/14:30)
Zum 12. Mal wurde am 7. Dezember 1999 der Erste-RIZ-Jugendpreis vergeben. Nachdem man diesmal schon befürchtet hatte, der Preis würde einer Budgetreduzierung zum Opfer fallen, wurde alles ganz anders. Sponsoren und Förderer stellten sich mit großer Unterstützung ein. So war das Füllhorn mit 200.000 Schilling gefüllt. Die langjährige Kooperation zwischen der Ersten Österreichischen Bank der Sparkassen AG und dem RIZ Niederösterreich hatte einen Wettbewerb hervorgebracht, an den sich jedes Jahr neue Partner anschlossen: NÖN, Wiener Städtische Versicherung, EVN, Neustädter Sparkasse, Radio RPN und heuer erstmals alle Städte in denen ein RIZ existiert, beziehungsweise in Kürze errichtet wird. Diese gemeinsame Anstrengung führte zu über 70 Einreichungen, 55 Projekte wurden ausgearbeitet, 25 im Rahmen der Jurysitzung im November ausgewählt und bewertet.Eine Wertung, die diesmal - trotz gestiegener Budgetmittel - besonders schwer war, denn die eingereichten Arbeiten waren hochklassig. Im Mittelpunkt der Aufgabenstellungen steht beim ERSTE-RIZ Jugendpreis traditionell "Der Mensch und seine Zukunft". Viele Arbeiten überlegen Verbesserungen für den Menschen in verschiedenen Lebensbereichen angesichts einer sich rapide ändernden Technologie. Die jungen ambitionierten Teilnehmer machen sich die neuen Technologien wie selbstverständlich zunutze. Viele Einreichungen trudelten in Form von Multimedia-Präsentationen, WEB-Pages, CD-Roms, und E-mails ein. Der Papieranteil geht zurück, auch die handwerklichen Modelle sind weniger geworden. Professionell und absolut gekonnt wird als Hilfsmittel, um seine Ideen auszudrücken, der letzte Stand der Technik eingesetzt.
Viele Projekte setzten sich damit auseinander, wie sich die Kommunikation zwischen den Menschen in Zukunft gestalten wird. Interessanterweise nahmen einige in der Vergangenheit Anleihe, nutzten moderne Medien, um sie darzustellen, verknüpften multikulturelle Inhalte und zogen ihre Schlüsse. Oft ist die Technik Werkzeug, um beispielsweise Energieflüsse zu optimieren, Wassergüte zu messen oder das tägliche Leben zu erleichtern. Die Teilnehmer überlegen, wie Lebensmittel und Fasern aus Hanf hergestellt werden können, und damit gleich in einem Stück die Fruchtfolge auf den Feldern zu verbessern.
Das Miteinander von Jung und Alt ist ebenso ein Thema, wie moderne Konzepte zu Betriebsansiedlung, oder eine patentierte Leiter, die helfen soll Unfälle zu vermeiden. Soziale Kompetenz bewiesen die Schüler, die für Behinderte eine eigene Lernsoftware entwickelten. Der erste Preis wurde der interdisziplinären Arbeit "Die Tagebücher des Francesco Borromini" zuerkannt. Es entsteht zuerst der Eindruck, als hätten die Schüler des Bundesgymnasiums Wiener Neustadt alte Dokumente vom Italienischen ins Deutsche übersetzt. - Sie mussten dazu die Sprache erst erlernen. Nach dem zweiten Blick wird klar, die Tagebücher hat es nie gegeben, sie wurden dem Lebenswerk des Barockbildhauer genial nachempfunden. Phantasievolle Fälschungen, kombiniert mit einer Multimediapräsentation, die hautnah in die Zeit des italienischen Barocks blicken läßt.
Für die Organisatoren ist der Jugendpreis eine wunderbare Chance. Junge Menschen sind kreativ, haben gute Ideen, setzen sich konstruktiv mir ihrer Zukunft auseinander. Der Jugendpreis stellt eine Möglichkeit dar, dies einer breiteren Öffentlichkeit vorzuführen und besonderen Einsatz besonders zu belohnen. Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage des Wettbewerbs geben, zumal LR Mag. Wolfgang Sobotka spontan zusätzliche 100.000 Schilling zur Verfügung gestellt hat. (Ende)
| Aussender: | RIZ Niederösterreich Holding |
| Ansprechpartner: | Mag. Karin Platzer |
| Tel.: | 02622/26 3 26-106 |
| E-Mail: | kp@riz.co.at |
| Website: | www.riz.co.at |
