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pte19971209007 in Business

Erst 10 % der österreichischen KMU nützen Internet

Aber: Klein- und Mittelbetriebe sagen Ja zu Handy & Computer


Wien (pte) (pte007/09.12.1997/16:37)

Eine aktuelle Studie des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung zeigt, daß sich der Anteil der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) mit Internetzugang seit 1995 vervierfacht hat. Trotzdem nutzen erst 10 % der Betriebe das Internet; weitere 10 % planen einen Netzzugang. Drei Viertel aller KMU verfügten 1997 über einen Computer, ein Drittel über ein Modem. Während 1995 nur 3 % der Betriebe ISDN nutzten, belief sich der Anteil 1997 auf 11 %. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Monaten verdoppeln, rechnet das ifG.

Der Trend zur Mobilkommunikation ist unübersehbar. So verdoppelte sich die durchschnittliche Anzahl der betrieblichen Mobiltelefone innerhalb von zwei Jahren in allen Regionen. Zwei Drittel der Betriebe besitzen zumindest ein Handy. Die Betriebsgröße und die Zahl der Mitarbeiter außer Haus beeinflussen die Entscheidung für ein Mobiltelefon wesentlich. Das Baugewerbe und die baunahen Branchen liegen mit durchschnittlich vier Handys deutlich über dem österreichischen Mittel von zwei Geräten pro Betrieb.

Festnetztelefon und Faxgerät gehören in den Klein- und Mittelbetrieben bereits zur Grundausstattung, zwei Telefonleitungen und ein Faxgerät sind es im Durchschnitt. Die Betriebe verfügen über mehr Telefonleitungen als noch 1995. Ein Drittel der KMU sieht die Investitions- und die laufenden Kosten als wesentliche Hemmnisse bei der Einführung von Telekommunikation. Jeweils ein Viertel der Betriebe wird von fehlendem Know-How und/oder einer zu geringen Verbreitung des Mediums bei der Einführung gehindert. Der Anteil der Betriebe, der Probleme bei der Neuanwendung sieht, geht deutlich zurück.

Als wichtigster Anwendungsbereich für die Telekommunikation gilt einhellig die Administration. An zweiter Stelle steht die Kooperation mit vor- und nachgelagerten Betrieben, die parallel zur Entwicklung und wachsenden Verbreitung der elektronischen Datenübertragung sowie der Vernetzung von Hersteller- und Abnehmerbetrieben, stark zugenommen hat. 1995 sahen die KMU diesen Einsatzbereich für den eigenen Betrieb noch als eher unwichtig an.

Als Antwort auf die verstärkte Anwendung des Internet in Klein- und Mittelbetrieben, stellt das Institut für Gewerbe- und Handwerksforschung ab 1998 eine Online-Datenbank zur Verfügung, die sowohl aktive betriebswirtschaftliche Hilfestellungen als auch Informationen zu Forschung und Entwicklung, Finanzierung, Fsrderung, Forschung und Entwicklung sowie Kooperation gibt. Der Bericht zur Telekomerhebung 1997 wird im Februar 1998 vorliegen. Information: http://www.netway.at/ifg/de/presse1114.htm (Ende)
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