pte20080728040 in Leben
Erhöhte Acetaldehyd-Werte in Mineralwässern
Beeinträchtigung des Geschmacks - aber keine Gesundheitsgefährdung
Berlin (pte040/28.07.2008/17:20)
Wissenschaftler der Stiftung Warentest http://www.test.de haben 30 Mineralwässer auf ihre Keim- und Schadstoffbelastung sowie ihren Etikett-Wahrheitsgehalt untersucht. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass zehn Produkte einen erhöhten Acetaldehyd-Gehalt aufwiesen. "Die zehn gehören alle zu der Gruppe der Eigenmarken des Handels, wie Aldi, Plus oder Lidl", erklärt Nicole Merbach von der Stiftung Warentest auf pressetext-Nachfrage. Acetaldehyd ist zwar in den gefundenen Mengen nicht gesundheitsgefährdend, kann aber bereits in geringsten Konzentrationen den Geschmack der Wässer beeinträchtigen. "Die Industrie hat sich zehn Mikrogramm je Liter als Grenzwert gesetzt, wir haben in einigen Wässern eine drei Mal so hohe Belastung gefunden", erklärt Merbach weiter. Am besten beim Acetaldehyd-Test schnitten teurere Markenmineralwässer, wie RhönSprudel-Quelle, Rosbacher Ur-Quelle und Vilsa-Brunnen ab.
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