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pte20000301033 in Leben

Erdmagnetfeld zerfällt langsam

Auswirkungen sind erst in 2.000 Jahren spürbar


München (pte033/01.03.2000/15:58)

Auf der 60. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft http://www.gfz-potsdam.de/pb2/dgg , die zur Zeit an der Universität München http://www.uni-muenchen.de stattfindet, wies der Braunschweiger Geophysiker Karl Glaßmeier darauf hin, dass das vorhandene Magnetfeld der Erde immer weiter zerfällt. In 2.000 Jahren kann es sogar zu einer Umkehr oder Auflösung des Erdmagnetfeldes kommen. Wenn diese Entwicklung in gleichem Maße fortschreitet, werde es dazu kommen, dass hochenergetische Strahlung in die Atmosphäre eindringe.

Dadurch würden zusätzliche Stickoxide in etwa 40 bis 50 Kilometern Höhe entstehen, die die Ozonschicht schädigen könnten. Schließlich kann es, so Glaßmeier, zu einer kontinuierlichen Temperaturabnahme um etwa 20 Grad Celsius kommen. Zu einer Gefährdung für die Menschheit komme es jedoch frühestens in rund 2.000 Jahren.

"Aber bereits kleinere Schwankungen im Magnetfeld wirken auf das Verhalten von Tieren, die sich daran orientieren. Dazu gehören zum Beispiel Insekten und Tauben", so Glaßmeier. Gelegentlich können auch Schwierigkeiten bei der Navigation entstehen, da die Ausrichtung des Kompasses falsch ausfalle. Glaßmeier schließt nicht aus, dass es wieder zu einer Umkehrbewegung kommt und sich das Erdmagnetfeld wieder stärker ausprägt.

Nach geologischen Messungen gilt es als sicher, dass es schon vor rund 780.000 Jahren eine Umkehrung des Magnetfeldes gegeben habe. Eine Auswirkung der Situation auf die Evolution sei nicht bekannt. Da eine solche Umkehr jedoch nicht plötzlich auftrete, sondern zwischen 300 und 10.000 Jahre andauere, sei es allerdings schwierig, Veränderungen nachzuweisen. Das gleiche gelte auch für Klimaveränderungen: diese seien nicht auszuschließen, aber sie vollziehen sich langsam. (Ende)
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