pte20081009026 in Business
E.ON mit russischer Stromtochter im Zwist
Aktienkurs um zwei Drittel eingebrochen - Management muss gehen
Düsseldorf/München (pte026/09.10.2008/11:15)
Der führende deutsche Energiegigant E.ON http://www.eon.de stößt beim Management der erst im September 2007 übernommenen russischen Stromgesellschaft OGK-4 auf Probleme. Wie das Handelsblatt heute, Donnerstag, unter Berufung auf interne Konzernkreise berichtet, verlor die Russland-Tochter bis dato rund zwei Drittel ihres Börsenwerts. Damit werden die Perspektiven für die OGK-4 in Branchenkreisen inzwischen zunehmend kritisch beurteilt. Unterdessen räumt E.ON zwar Probleme mit der Integration ein, lässt sich durch Prognosen von Analysten jedoch nur wenig beeinflussen. Vielmehr soll weiter an der Strategie der Expansion mit der OGK-4 festgehalten werden. Die OGK-4 ist eine der führenden russischen Stromgesellschaften, die fünf Kraftwerke in Zentralrussland, der Uralregion und Westsibirien betreibt. Eigenen Angaben nach besitzen die Anlagen eine Leistung von 8.600 Megawatt.
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