pte20090721001 in Business
Entlassungswelle treibt Londons Banker in den Tod
Suizide durch Existenzangst ausgelöst - Junge Finanzprofis gefährdet
London/Kröning (pte001/21.07.2009/06:00)
Die Folgen der globalen Finanzkrise führen dazu, dass in der europäischen Finanzmetropole London immer mehr junge Finanzjongleure Suizid begehen und mit den Anforderungen und unvermeintlichen Rückschlägen am Arbeitsplatz nicht länger zurechtkommen. Obwohl viele Finanzinstitute ihren Angestellten inzwischen psychologische Unterstützung anbieten, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf zu wachsen droht, werden die Hilfen aus Angst, Schwächen eingestehen zu müssen und von der Karriereleiter zu fallen, nur in Ausnahmen angenommen. Die Zahlen verdeutlichen die brisante Lage. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 28.000 Stellen gestrichen. Dieses Jahr werden noch einmal weitere 34.000 Arbeitsplätze wegfallen.
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