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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980301010 in Business

Ende des billigen Erdöls vorausgesagt

80 Prozent der produzierenden Erdölfelder vor 1973 entdeckt


Wien (pte) (pte010/01.03.1998/12:29)

Das Ende des billigen Erdöls sagen Wissenschaftler in der März-Ausgabe der Zeitschrift Scientific American voraus. Noch vor dem Jahr 2010 werde die Ausbeutung des leicht gewinnbaren Erdöls, das derzeit 95 Prozent der weltweiten Ölnachfrage deckt, das Maximum erreichen und danach stetig absinken. Dies könnte nach Ansicht der Erdöl-Experten zu starken Preisproblemen wie schon einmal in den 70er Jahren führen.

Begründet wird die kommende Misere mit Fehleinschätzungen bei der Bewertung noch bestehender Reserven. So meldeten beispielsweise die sowjetischen Nachfolgestaaten zu optimistische Schätzungen der noch bestehenden Ölreserven, obwohl die Wahrscheinlichkeit für die tatsächliche Existenz der Ölfelder bei etwa 10 Prozent liege. Dies werde bei der Berechnung der Weltreserven nicht gewürdigt, kritisieren die Wissenschaftler.

Mineralölunternehmen hätten während der letzten 20 Jahre in jedem einzelnen Jahr mehr Öl gefördert als neu entdeckt. 80 Prozent des geförderten Öls fließe derzeit aus Ölfeldern, die vor 1973 entdeckt wurden und heute bereits sinkende Förderraten aufzuweisen hätten. Neueinschätzungen von Ölfeldern würden statistisch gesehen so behandelt, als ob es sich um die Entdeckung neuer Ölreserven handle anstatt nur um Korrekturen der Mengenreserve. [Quelle: A. Bruschke-Reimer, Scientific American] (Ende)
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