pte20080808012 in Leben
Elektronikschrott vergiftet Menschen in Ghana
Greenpeace fordert globales Rücknahmesystem für Elektronik
Wien (pte012/08.08.2008/11:00)
Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace http://www.greenpeace.at zeigt, dass mit gefährlichen Chemikalien belasteter Elektronikschrott in Ghana zu dramatischer Umweltverschmutzung geführt hat. "Händler aus Europa, den USA und Japan verkaufen diese Elektronik den unwissenden Menschen als Second-Hand-Ware. In Wirklichkeit ist es aber nur noch Elektroschrott", erklärt Claudia Sprinz, Chefredakteurin der Greenpeace-Homepage marktcheck.at , im pressetext-Interview. Das Gefährliche an diesem Schrott sei, dass er große Mengen an Blei, Quecksilber und bromierten Flammschutzmitteln enthalte. Die gemessene Belastung war dabei mehrere hundert Mal höher als die in der Umwelt anzutreffende Grundbelastung. Oftmals fanden sich zudem Chemikalien wie Phthalate, die dafür bekannt sind, die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Eine Probe enthielt eine hohe Menge an chloriertem Dioxin, das dafür bekannt ist, Krebs zu begünstigen.
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