pte20001028006 in Leben
Elastizität von Spinnenseide soll industriell genutzt werden
Forscher lokalisieren Gen für Wasserempfindlichkeit von Spinnennetzen
New York (pte006/28.10.2000/11:00)
US-Forscher der Universität Cornell http://www.cornell.edu/ glauben nun, im Erbgut der Spinnen die Ursache für die Wasserempfindlichkeit ihrer Netze gefunden zu haben und dies für den Menschen nutzbar zu machen, berichtet das britische Fachmagazin NewScientist in seiner jüngsten Ausgabe. http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns226231. Lässt sich die zuständige Gensequenz austauschen und das gesamte Gen in Bakterien oder Pflanzen einbauen, so wäre eine industrielle Großproduktion von wasserfester Spinnenseide bald möglich. Die Fasern der Spinnennetze sind leicht, flexibel und gleichzeitig stärker als Stahl, doch bei Nässe schrumpfen sie auf bis zu 55 Prozent - für Spinnen nützlich, denn jedes ausgeleierte Netz strafft sich bei Regen automatisch.
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