pte20100909020 in Leben
Eishöhlen der Alpen sind Klimaarchive
Entstehung der Eismasse noch immer offenes Rätsel
Wien/Innsbruck (pte020/09.09.2010/13:10)
Die großen Eishöhlen der Alpen sind seit kurzem wieder für die Wissenschaft interessant. Ihre Eiskerne funktionieren wie ein Archiv, ist einem Beitrag der Zeitschrift "Science" zu entnehmen. Eis dokumentiert Temperaturänderungen, Regen oder andere Klimadaten wie etwa CO2-Gehalte vergangener Jahrhunderte. Höhleneis sei zwar schwer zu interpretieren, seine Erforschung zahle sich jedoch aus, da es - im Gegensatz zu Polareis - Einblicke in die Vergangenheit dicht besiedelter Gebiete gibt.
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