pts20000327004 in Business
Einkauf im Betrieb per Mausklick steigert Gewinne
Starkes Interesse an SAP Business-to-Business Procurement Lösungen
Wien (pts004/27.03.2000/08:00)
Die Beschaffung von Büroartikeln sowie betrieblichen Gebrauchsgütern, Ersatzteilen aller Art und Dienstleistungen verschlingt oft mehr Zeit und Kosten als sich Unternehmer bewusst sind. Mit dem Zugriff auf elektronische Kataloge lassen sich die damit verbundenen Geschäftsabläufe wesentlich vereinfachen. Eine Studie der amerikanischen Gartner Group kommt zu dem Ergebnis, dass die Kosten für die Beschaffung von C-Materialien (Büroartikel, Ersatzteile etc.) in der Bandbreite von 70-300 Dollar liegen, unabhängig vom Kaufwert der Gegenstände. Diese Kosten können durch den Einsatz von durchgängigen Software-Lösungen stark reduziert werden."Die Einsparungsmöglichkeiten von Unternehmen sind schon sehr stark ausgereizt. Im Einkauf liegt enormes Potenzial, um mit modernen Software-Lösungen die Gewinne der österreichischen Unternehmen zu erhöhen", so Ing. Manfred Travnicek, Marketingleiter von SAP Österreich, dem Marktführer von betriebswirtschaftlichen Anwendungen. Basis für diese Schlussfolgerung ist eine Studie der Österreichische Kreditversicherungs-AG, die besagt, dass die Gewinne österreichischer Firmen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nur mager ausfallen. Während z.B. schwedische Unternehmen durchschnittlich 4,6 Prozent ihres Umsatzes als Gewinn verbuchen können, waren dies bei österreichischen Unternehmen im Jahr 1998 nur 1,9 Prozent.
Business-to-Business Procurement von SAP
Die Lösung von SAP für den internet-gestützten Einkauf heißt SAP Business-to-Business Procurement (SAP BBP). Sie ist ein wesentlicher Bestandteil von mySAP.com und zählt weltweit bereits über 200 Installationen. Zu den Anwendern gehören u.a. Statoil, der weltweit führende Autozulieferer Hella oder der deutsche Finanzdienstleister MLP. SAP Business-to-Business Procurement unterstützt sämtliche Beschaffungsprozesse, vom Anlegen der Bestellanforderung (wahlweise über elektronische Kataloge) über den Wareneingang bis zum Rechnungsausgleich. Eine bedienungsfreundliche, internetfähige und auf den gelegentlichen Anwender zugeschnittene Benutzeroberfläche lässt den Schulungsaufwand minimal ausfallen. Ein weiterer Vorteil ist eine zeitnahe Integration der Zulieferer in den externen Beschaffungsprozess. Dadurch wird das Einkaufspersonal entlastet und es besteht mehr Zeit für Bezugsquellenwahl und Vertragsverhandlung. Darüber hinaus werden die statischen Einkaufskosten erheblich gesenkt, da der Beschaffungsprozess in einen via Internet abgewickelten Ablauf eingebunden ist.
Bisher beschränkte sich die geschäftliche Nutzung der Internet-Technologie größtenteils auf das Angebot von Waren und Dienstleistungen im www. Diese war vornehmlich auf den Endkonsumenten (Business-to-Consumer) ausgerichtet und hatte keine Integration in dahinter liegende betriebswirtschaftliche Standard-Software. Mit dem neuen, Internet-basierten System mySAP.com wird der Begriff des e-commerces wesentlich erweitert. E-Commerce wird durch die Verbindung der Internet Technologie mit betrieblicher Standardsoftware zu einem vollständig integrierten Geschäftsablauf zwischen Käufer und Verkäufer.
Direkte Verbindungen zu elektronischen Marktplätzen
SAP Business to Business Procurement bietet direkte Verbindungen zu mySAP.com Marketplace und anderen Marktplätzen im Internet. Damit sind Transaktionen durch einen nahtlosen, direkten Datenaustausch mit den Lieferanten über eine einheitliche Schnittstelle möglich. Wenn der Käufer einen Auftrag erteilt, löst dies eine Bestellung im Backoffice-System (z.B. SAP R/3) des Käufers und einen Auftrag im System des Lieferanten aus.
Interesse in Österreich stark steigend
"Die Nachfrage nach Lösungen im Bereich Business-to-Business Procurement übertrifft unsere Erwartungen", beschreibt Manfred Travnicek die Situation bei SAP Österreich. Dass in diesem Bereich enorme Wachstumsraten zu erzielen sind, bestätigt auch eine Studie von Booz Allen & Hamilton. Der große Sprung bei den E-Commerce-Umsätzen wird in Österreich demnach ab dem Jahr 2001 einsetzen. Für das Jahr 2000 werden E-Commerce-Umsätze in Höhe von 6,6 Mrd. Schilling (480 Mio. Euro) erwartet, die sich im Jahr 2001 auf 13 Mrd. Schilling (944 Mio. Euro) verdoppeln und bis zum Jahr 2005 auf 70,6 Mrd. Schilling (5,1 Mrd. Euro) ansteigen sollten. Der Großteil davon wird dabei im Bereich Business-to-Business - dem Handel zwischen Unternehmen - zustande kommen.
SAP Business-to-Business-Procurement bei Hella
Seit Ende 1999 arbeitet der Hella-Konzern mit SAP Business-to-Business Procurement. 40.000 Rechnungen pro Jahr will der Hersteller von Autoscheinwerfern damit einsparen.
In den fünf deutschen Hella-Fertigungsstätten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit dem SAP Business-to-Business Procurement (BBP) geordert. Bestellungen bei externen Anbietern mit einem Volumen von 80 Millionen Mark pro Jahr werden damit schneller und günstiger abgewickelt. Telekommunikationsgeräte und Elektromaterial können bereits jetzt über die SAP-Lösung bestellt werden, weitere Online-Kataloge für Werkzeug, Barcode-Lesegeräte und Büromaterial kommen dazu. Rund 300 Hella-Mitarbeiter werden dann über das Intranet ihren Bedarf bei Anbietern wie zum Beispiel dem Werkzeughersteller Hahn & Kolb online bestellen können.
"Wir versprechen uns vom Einsatz des SAP BBP vor allem eine Vereinfachung des Bestellprozesses, der deutliche Einsparungen bei Zeit- und Kostenaufwand mit sich bringt", so Bernhard Deppe, Projektleiter für die BBP-Einführung bei Hella die Erwartungen des Unternehmens. Die Zeiten sollen vorbei sein, in denen man etwa auf ein Werkzeug zehn Tage warten musste oder die Kosten für einen Bestellvorgang im Vergleich zum Bestellwert unverhältnismäßig hoch waren. Außerdem soll die Zahl der Bestellungen sowie der damit verbundenen Rechnungen um 40.000 reduziert werden.
Bis Mitte 2000 will Hella den Einsatz des BBP im Unternehmen noch weiter ausbauen. So sollen bis dahin unter anderem auch Büromöbel, Computer-Zubehör und Zubehörteile für Gabelstabler über SAP BBP bestellt werden können. Gleichzeitig wird der Kreis der Hella-Mitarbeiter erweitert, die über Internet-Browser Artikel für ihren Arbeitsalltag bestellen können.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Ing. Manfred Travnicek
SAP Österreich GmbH
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A-1220 Wien
Tel +43/1/288 22-215
Fax +43/1/288 22-255
e-mail: manfred.travnicek@sap.com (Ende)
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