pte20090515016 in Business
Eingefrorene Immobilienfonds bleiben dicht
Anleger warten noch länger auf ihr Geld
Frankfurt/Zürich (pte016/15.05.2009/11:27)
Seit Oktober ist in verschiedenen offenen Immobilienfonds mehrerer Finanzhäuser Anlegervermögen eingefroren. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern. Aufgrund massenhafter Mittelabflüsse mussten führende Fondsgesellschaften und Banken wie Kan-Am, Axa, Pramerica, die Credit Suisse oder die UBS ihre Finanzprodukte vorübergehend dicht machen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081029029/). Angesichts des Anlegerrückzugs von mehr als 5,5 Mrd. Euro gerieten die Fonds an den Rand der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestliquiditätsgrenze von fünf Prozent. Über 30 Mrd. Euro an Kapital wurden eingefroren, um die Abflüsse zu stoppen. Wie die Welt berichtet, sind die Anbieter offenbar nach wie vor nicht flüssig genug, um das Geld der Anleger freizugeben. So hat etwa die UBS die Sperre zuletzt um sechs Monate verlängert. Im Immobilienmarkt sei die Beschaffung von Kapital derzeit praktisch unmöglich.
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