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pts20000510002 in Forschung

Ein neues Kommunikationssystem für Europas Bahnen

GSM-R-Mobilstation von Kapsch hat als weltweit erstes Gerät Typenprüfungsmessung erfolgreich bestanden


Wien (pts002/10.05.2000/09:10)

Robustes Gerät für den harten Bahnalltag / Kapsch erwartet interessante Aufträge für GSM-R / Entscheidende Erleichterungen für länderübergreifenden Zugverkehr / Vielfältige Zusatzdienste möglich / Kapsch europäischer Marktleader im Bereich der Bahnkommunikation

Ein einheitliches mobiles Kommunikationssystem für Sprache und Daten wird in den nächsten Jahren für mehr Sicherheit und Effizienz bei Europas Bahnen sorgen und zugleich den Verkehr beschleunigen. Dieses auf Anregung der EU-Kommission entwickelte GSM-R-System basiert auf der für öffentliche Mobilfunknetze verwendeten GSM-Technik und soll in Zukunft alle bisher bei den Bahnen in Betrieb befindlichen Funknetze wie Zugfunk, Bündelfunk und Verschubfunk ersetzen.

Österreichs Communications Company Kapsch prägte dieses Kommunikationsystem entscheidend mit und setzte jetzt einen weiteren wichtigen Schritt bei der Realisierung dieses europaweiten Projektes: Als weltweit erstes Gerät hat eine von Kapsch entwickelte professionelle 8-Watt-GSM-R-Mobilstation die Typenprüfungsmessung erfolgreich bestanden und kann nun in Serienproduktion gehen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Mobilstation von Kapsch im Rahmen des von der EU geförderten Projekts MORANE auf GSM-R-Versuchsstrecken in Frankreich, Deutschland und Italien ausführlich getestet. Dabei bewährte sich die österreichische Entwicklung selbst auf einer Teststrecke des französischen Hochgeschwindigkeitszuges TGV bei Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h.

Das GSM-R-Netz wird in den kommenden Jahren bei 32 europäischen Bahnverwaltungen realisiert. In Deutschland und Schweden hat der Netzaufbau bereits begonnen, in Holland, Großbritannien und Italien wurde der Zulieferer für das neue Netz ausgewählt, Frankreich und Spanien starten demnächst mit den Ausschreibungen. Die europäischen Bahngesellschaften werden zukünftig über 20 Milliarden Schilling in dieses länderübergreifende Kommunikationssystem, das für Neubau Hochgeschwindigkeitsstrecken innerhalb der EU eingesetzt wird, investieren. Österreichs Communications Company erwartet sich aufgrund ihres Know-how-Vorsprunges in diesem Bereich interessante Aufträge.

Um seine führende Position in diesem Bereich weiter auszubauen, entwickelt Kapsch derzeit eine Reihe anderer Geräte für dieses Netz, so eine Mobilstation für GPRS (General Packet Radio Service), ein Dual-Mode-Gerät für GSM-R und analogen Zugfunk, ein professionelles Handsprechfunkgerät für GSM-R-Bündelnetz-anwendungen und ein robustes Handsprechfunkgerät für GSM-R Verschubfunk. Kapsch arbeitet bei allen Entwicklungen in diesem Bereich eng mit Motorola zusammen, einem "Global-Player" auf dem Gebiet des Mobilfunks.

Österreichs Communications Company zählt im Bereich der Bahnkommunikation zu den europäischen Marktleadern. Das Unternehmen bietet ein komplettes Angebot an Kommunikationstechnik, das von Betriebsfunk- und Kommandosystemen bis zur Übertragungstechnik und zu Netzwerkmanagementsystemen reicht. Kompetent ist Kapsch auch für Spezialanforderungen vom Tunnelfunk über Dispatchersysteme, Multimedia Backbone/Switching und Transmission-Systeme bis zu mikroprozessorgesteuerten Lautsprecher- und Anzeigeneinrichtungen auf den Bahnhöfen.

Kunden des Unternehmens in diesem Bereich sind unter anderem die PKP in Polen, die ÖBB in Österreich, die MAV und die Raab-Ödenburger Eisenbahn in Ungarn, das Forschungsinstitut des Russischen Bahnministeriums NIISha sowie die Bahnen in der Ukraine, in Tschechien, der Slowakei, in Slowenien, Bulgarien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Italien und China. Auch die U-Bahn-Kommunikationsnetze in Warschau und Wien wurden von Kapsch entwickelt und installiert.

Weitere Informationen
Brigitte Herdlicka
Public Relations
Tel.: +43 (1) 811 11/2705
E-mail: herdlick@kapsch.net

Klaus Bäumer
Vertrieb Bahnkommunikation
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E-mail: wimmert@kapsch.net

Kapsch AG, 1121 Wien, Wagenseilgasse 1 (Ende)
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