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Ein Auto aus Österreich

Ausstellung "Komponenten-Auto" als Leistungsschau heimischer KFZ-Zulieferer


Wien (pte) (pts022/21.10.1999/13:21)

Eine Leistungsschau der heimischen KFZ-Zulieferindustrie zeigt der Forschungsförderungsfonds für die Gewerbliche Wirtschaft (FFF) in einer Sonderausstellung im Technischen Museum http://www.tmw.ac.at . Unter dem Titel "Komponenten-Auto" werden ab morgen, Freitag, bis Anfang April nächsten Jahres High Tech-Komponenten gezeigt, die von österreichischen Unternehmen für KFZ-Hersteller auf der ganzen Welt produziert werden. Zu sehen ist ein Automodell, das mit zahlreichen Schnitten einen Einblick in sein Inneres gibt und zeigt, was alles aus heimischer Produktion stammt.

Die Wertschöpfung der heimischen KFZ-Zulieferindustrie weist inzwischen eine beachtliche Größenordnung auf. So stieg, betonte WIFO-Experte Univ.Prof. Dr. Karl Aiginger bei der Ausstellungseröffnung, der Umsatz der heimischen Unternehmen von 21 Mrd. Schilling im Jahr 1986 auf mehr als 60 Mrd. Schilling im Vorjahr. Die auf diese Weise getätigten Exporterlöse (rund 68 Mrd. Schilling) betragen neun Prozent aller Gesamtexporte. Österreichs KFZ-Zulieferer beschäftigten derzeit rund 35.000 Mitarbeiter.

Der FFF fördert seit 25 Jahren Forschung und Entwicklung in der österreichischen KFZ-Industrie. Erstes Projekt war, so FFF-Präsident Dr. Werner Frantsits, die Entwicklung eines Direkteinspritzdieselmotors der Grazer AVL List http://www.avl.com . "Dieses Motorkonzept war dann quasi der Kondensationskeim, der BMW bewogen hat, ein Motorenwerk und Dieselmotor-Entwicklungszentrum in Steyr zu errichten", erklärte Frantsits. Dieses Beispiel zeige, wie sehr Entwicklungskompetenz und ein entsprechendes innovatives Umfeld für eine Betriebsansiedlung maßgebend sein können.

Der FFF hat alleine in den letzten drei Jahren 177 Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der KFZ-Zulieferindustrie mit einem Gesamtvolumen von über 1,3 Mrd. Schilling mit insgesamt 463 Millionen Schilling gefördert. Generell meinte Frantsits, dass der FFF unabhängig von gerade aktuellen Modetrends immer offen für neue Ideen war. So habe man bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt Projekte im Bereich der Mikroelektronik oder der Mikrostrukturtechnik gefördert. Auch im Sektor der Biotechnologie ist der FFF, so das Ergebnis einer deutschen Studie, der bedeutendste Förderer in Österreich.

Um neuen Ideen von Klein- und Mittelbetrieben besser zum Durchbruch helfen zu können, fördert der FFF seit neuestem auch Feasibility-Studien, bei denen so genannte "verrückte neue Ideen" auf ihre Machbarkeit überprüft werden. Am "oberen Ende der Förderungspalette" liegen strategische Großprojekte der Großindustrie, die eine entsprechende Herausforderung nicht nur an Firmen, sondern auch an den Fonds stellen, erklärte der FFF-Präsident. (Ende)
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