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pte20000302023 in Forschung

EDISCIM ermöglicht Melanom-Diagnose ohne Gewebeprobe

Forscher in Göttingen entwickeln optisches Verfahren zur Früherkennung von Hautkrebs


Göttingen (pte023/02.03.2000/11:45)

EDISCIM, ein Akronym für "Early Diagnosis of Skin Cancer Using Confocal Imaging," ist ein optisches an der Universität Regensburg entwickeltes Verfahren, das es ermöglicht, berührungslos in die Haut von Patienten mittels konfokaler Bilderzeugung "hineinzublicken" und Veränderungen zu betrachten. http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Medizin/Dermatologie/d.htm Ziel des Projektes ist dabei die frühzeitige und sichere Erkennung von Hautkrebs. http://www.netdoktor.de/krankheiten/Fakta/hautkrebs_melanom.htm

In den letzten Jahren ist weltweit die Häufigkeit des Auftretens von Hautkrebs (z.B. malignes Melanom, Basalzell-Karzinom) dramatisch angestiegen. Allerdings ist selbst für einen Experten die Früherkennung und Diagnosestellung schwierig, da er zur sicheren Entscheidungsfindung in der Regel dem Patienten eine Gewebeprobe entnehmen muss. Die damit verbundenen Unannehmlichkeiten (Zeitaufwand etc.) für den Patienten können unter Einsatz des in Regensburg entwickelten EDISCIM-Systems entfallen.

Ein großer Vorteil des EDISCIM-Systems liegt ferner in der Möglichkeit das bei der Untersuchung gewonnene digitale Bild unter Ausnutzung moderner Datennetztechnologien an einen Experten (z.B. Klinikzentren etc.) interaktiv weiterzuleiten (Telemedizin). Dieser kann nun das entsprechende Bild beurteilen oder sogar die Untersuchung des Patienten vor Ort steuern. EDISCIM, das weltweit zum ersten Mal mit Unterstützung der EU zur Marktreife gebracht werden soll, konsolidiert den Vorsprung europäischer Unternehmen im Bereich des Medizintechniksektors. Informationen: PD Dr. med. Rolf-Markus Szeimies, E-mail: Rolf-Markus.Szeimies@klinik.uni-regensburg.de (Ende)
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