pte20130710001 in Business
Ecuadors einzige Wochenzeitschrift stillgelegt
Restriktive Mediengesetze bedrohen unbeschränkte Pressefreiheit
Quito/Wien (pte001/10.07.2013/06:00)
Ecuadors einziges Wochenjournal Vanguardia ist kürzlich völlig überraschend geschlossen worden - und das, obwohl sich das Land als Verteidiger der Presse- und Meinungsfreiheit in Szene setzt. Dem Besitzer Francisco Vivanco zufolge seien vor allem die umstrittenen neuen Mediengesetze, welche eine Bedrohung für die Pressefreiheit darstellen würden, für die abrupte Auflösung verantwortlich. Wie die New York Times berichtet, schiebt Präsident Rafael Correa die jüngsten Ereignisse hingegen auf Geldknappheit infolge eines vermeintlichen Lesermangels.
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