pte20110913021 in Business
E-Mail: Falsche Schreibweise birgt Spionagerisiko
Ein Drittel der Forbes-500-Unternehmen anfällig für simplen Trick
London (pte021/13.09.2011/13:55)
Garett Gee und Peter Kim von der IT-Sicherheitsfirma Godai Group http://godaigroup.net haben für eine Studie mit Doppelgänger-Mailadressen innerhalb weniger Monate etwa 120.000 E-Mails oder 20 Gigabyte Daten abgefangen. Das Datenleck nutzt einen äußerst simplen Trick: Der Hacker legt E-Mail-Adressen an, die der Domain einer bekannten Firma stark ähneln und sich nur in einem Buchstaben unterscheiden. Also etwa: ukbank.com an Stelle von uk.bank.com. Vertippt sich jemand entsprechend, wird die E-Mail nicht wie üblich als unzustellbar identifiziert. Stattdessen kann fallweise ein "Man in the middle" in den Mailverkehr eingreifen, der das Geschehen auch noch verdeckt, indem er die E-Mail an den korrekten Empfänger weiterleitet.
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