pte20080901012 in Business
Dresdner-Bank-Übernahme: Vorstände müssen gehen
Insider warnt vor hohen Erwartungen und sieht Marke Dresdner in Gefahr
München/Frankfurt am Main (pte012/01.09.2008/11:45)
Nach der Entscheidung über den Verkauf der Dresdner Bank http://www.dresdner-bank.de an die Commerzbank http://www.commerzbank.de sollen fast alle Vorstände der Allianztochter entlassen werden. Wie die Welt heute, Montag, unter Berufung auf Finanzkreise schreibt, sind im Zuge der 9,8 Mrd. Euro schweren Übernahme sieben der acht Spitzenkräfte des Instituts in Gefahr. Ersten Hinweisen nach soll allein der Dresdner-Bank-Vorstandschef Herbert Walter seinen Posten behalten. Bei allen anderen Vorständen dürfte es lediglich um die Verhandlung der Höhe der Abfindungen gehen. An der Spitze des Bankenriesen steht ab sofort Commerzbank-Chef Martin Blessing. Walter ist als künftiger Marketing Officer der Commerzbank vorgesehen. Nachdem sich der Allianz-Aufsichtsrat nach Monaten gestern zum Verkauf der Dresdner Bank durchringen konnte, kursiert an der Börse nun die Angst vor den Kosten, die für den neuen Bankenriesen erwartet werden.
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