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Ansprechpartner: Gerald Glasauer
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pts20210804006 Unternehmen/Wirtschaft, Umwelt/Energie

Diversifizierte Misch- und Dauerwälder

Serie "Baumarten der Zukunft" - Teil 3: Küstentanne - Alternative zur Fichte?


Löwenstein (pts006/04.08.2021/09:30) - Neben der im letzten Teil unserer Serie der Zukunftsbaumarten vorgestellten Weißtanne, erkennt das Forstunternehmen Falkenstein Forst auch Potenziale in der ursprünglich aus dem Westen Nordamerikas stammenden Küstentanne. Über die Küstentanne wird heute unter Forstleuten als Alternative zur Fichte diskutiert.

Erste Bestände von Küstentannen in Nord- und Ostdeutschland

Die Küstentanne ist sein nunmehr 150 Jahren in Deutschland angesiedelt und wird vor allem aufgrund ihres schnellen Wachstums gepflanzt. Gerade nach den starken Sturmböen des Orkans "Quimburga" im November 1972 (Verbreitungsgebiet Nord- und Ostdeutschland), wurden vielerorts Freiflächen mit der Küstentanne aufgeforstet. Im Oldenburger- und Ostfriesland erstrecken sich heute große Waldbestände an Küstentannen. Mit über 500 Hektar ist der Schwerpunkt des Anbaus hier noch klar in norddeutschen Regionen zu verzeichnen.

Geringe Ansprüche, breite Verwendbarkeit

Dass sich die Küstentanne auch in unterschiedlichen Lagen wohlfühlt, zeigen ihre hervorragenden Eigenschaften. So sind ihre Nährstoffansprüche gering. Die Küstentanne kommt auf trockenen und armen Sandböden, jedoch auch auf wechselfeuchten bzw. verdichteten Böden gut zurecht und gedeiht frohwüchsig. Aus der Nadelstreu bilden sich aufgrund der einfachen Zersetzbarkeit effiziente Humusformen.

Die flächenweite ökologische Integration auf den deutschen Forstflächen ist laut Geschäftsführer Gerald Glasauer vorstellbar: "Aufgrund ihres Wuchspotenziales kann sich die Küstentanne in Mischwäldern gut entwickeln. Mit ihrer schmalen Krone fügt sie sich gut in bestehende Waldgesellschaften ein. 800 Vorratsfestmeter je Hektar sind mit dieser Baumart realistisch. Auch ist die Küstentanne bei Stürmen deutlich robuster, da sie tiefgehende Pfahlwurzeln ausbildet, im Gegensatz zu der flachwurzelnden Fichte."

Das Holz der Küstentanne zeichnet sich durch eine leichte Bearbeitbarkeit aus. Die Eignung für die Oberflächenbehandlung sowie eine gute Verleimbarkeit sind entscheidende Voraussetzungen für eine Weiterverarbeitung im Bereich der modernen Holzwerkstoffe.

Falkenstein verspricht sich von der Küstentanne ein hohes Potenzial. "Sie wird eine wichtige Baumart bei unseren Aktivitäten in Brandenburg darstellen. Als Zukunftsbaumart wird die Küstentanne als Beimischung in unsere von der Kiefer dominierten Großflächen eingesetzt", so Gerald Glasauer.

Über Falkenstein
Falkenstein Forstmanagement GmbH, mit Sitz in Löwenstein, betreibt professionelle Forstwirtschaft auf eigenen Waldflächen in Deutschland. Als Unternehmen der Nachhaltigkeitsbranche investiert Falkenstein in den Umbau seiner Waldflächen hin zu einem klimaresilienten Misch- und Dauerwald. Waldflächen und Forstgüter werden deutschlandweit hinzuerworben.

(Ende)
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Website: www.falkenstein-forst.de
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