pte19980114006 in Business
Dinosaurier mit federnartigen Strukturen gefunden
Fund könnte Frage klären, ob die Dinosaurier Warm- oder Kaltblüter waren
Washington (pte) (pte006/14.01.1998/12:00)
An chinesischen Dinosauriern entdeckte, federnartige Strukturen deuten darauf hin, daß diese Warmblüter gewesen sind. In der aktuellen Ausgabe von Nature beschreiben chinesische Wissenschaftler jetzt zwei Dinosaurier (Sinosauropteryx prima), die nordöstlich von Peking von Bauern entdeckt worden waren und federnartige Strukturen aufweisen: http://www.dinosauria.com/~jpoling/jdp/archie/sinosaur.htmNach Meinung des Dinosaurierexperten David Weishampel von der John Hopkins University, könnten die chinesischen Funde wertvolle Hilfe bei der Klärung der Frage leisten, ob die Dinosaurier Warm- oder Kaltblüter waren. Die "Federn" treten am Hals, auf dem Rücken und am Schwanz auf. Die Dinosaurier sind etwa 60 cm groß und haben einen langen, echsenartigen Schwanz. Das Alter der Fossilien wird auf 120 bis 140 Millionen Jahre (oberer Jura), oder älter geschätzt.
Nach Ansicht der chinesischen Wissenschaftler scheinen die federartigen Strukturen an den gefundenen Dinosauriern zum Fliegen nicht sonderlich geeignet gewesen zu sein. Sie könnten bedeuten, daß Sinosauropteryx warmblütig war und er die federartigen Bildungen dazu nutzte, seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Wäre er kaltblütig gewesen, hätten ihn die federartigen Strukturen andererseits davor geschützt, sich in der Sonne zu sehr aufzuheizen.
[Quelle: Olaf Elicki, CNN]
* Schimpansen haben im Gehirn ein Zentrum für Sprache*
Das ergeben Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler an Teilen des Schimpansengehirns. Sie entdeckten, daß bei den Tieren insbesondere eine Struktur namens Planum Temporale ähnlich aufgebaut ist wie beim Menschen. Überraschend erwies sich das Planum Temporale sogar als asymmetrisch über beide Hirnhälften verteilt. Bisher dachten Wissenschaftler, daß die Asymmetrie des Sprachzentrums nur beim Menschen vorkomme.
Sie galt daher als Voraussetzung für die Entwicklung der Sprache. Wie die Forscher Forscher in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins Science schreiben, müsse jetzt die Evolution der
Sprache anders beurteilt werden. Offenbar habe sich die Fähigkeit zur Kommunikation kontinuierlich bei den Tieren höher entwickelt, auch wenn sie nicht direkt sprechen können
wie Menschen. [Quelle: Daily Inscight] (Ende)
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