pte19980209002 in Business
Digitale Wasserzeichen bieten keine Sicherheit
Copyright-Vermerke im Internet sind leicht zu knacken
Cambridge (pte) (pte002/09.02.1998/09:20)
Verschlüsselte Copyright-Vermerke, die das unrechtmäßige Aneignen und Verändern von digitalen Bildern verhindern sollen, sind nicht fälschungssicher, meldet die Zeitschrift "New Scientist". Das Setzen von digitalen Wasserzeichen soll Bildern, die sich zum Beispiel frei aus dem World Wide Web herunterladen lassen, durch nicht sichtbare Veränderung weniger Pixels einen unverwechselbaren Stempel aufdrücken - dadurch wäre das Copyright ebenso eindeutig vermerkt wie die Garantie, daß das Bild seither nicht manipuliert wurde.Fabien Peticolas von der Universität Cambridge stellte jedoch fest, daß die digitalen Markierungen mit der richtigen Software ohne große Probleme entfernt werden können. http://www.cl.com.ac.uk/~fapp2.htm
Zum Teil genüge einfache Bildbearbeitung wie das Strecken und Wiederherstellen, um das Wasserzeichen zu entfernen. Hersteller von Verschlüsselungssoftware, wie Digimarc - http://www.digimarc.com - erklären, das Problem sei ihnen und ihren Kunden bekannt, doch auch die beste Technologie könne vorsätzliche Fälschungen nicht stoppen. Währenddessen sind verschiedene Versionen von Software zum Knacken der Wasserzeichen frei im Internet verfügbar. http://www.cl.com.ac.uk/~fapp2.htm/watermarking_imgage/watermarging/
Hacker auf der Spur der Kinderpornographen
Freiwillige Unterstützung von FBI und Nonprofit-Organisationen
Im Kampf gegen die Verbreiter von Kinderpornographie im Internet bekommt die Polizei jetzt
Unterstützung von einer amerikanischen Gruppe von Computerhackern. Die 17 Hacker, die sich "Ethical Hackers against Pedophelia" (EHAP) nennen, nutzen ihre High-Tech-Fähigkeiten jetzt dazu, die Identität und Adresse von Pädophilen aufzuspüren, die pornographische Bilder von Kindern herstellen und über WWW-Seiten und Newsgruppen verbreiten. Die Informationen leiten sie dann an das amerikanische FBI weiter. http://www.hackers.com/ehap/index2.htm
Mit ihrer Tätigkeit will die Gruppe Verantwortung für den Inhalt des Internets übernehmen, das durch die Verbreitung von Kinderpornographie in Verruf gerät. Nach Aussage von EHAP haben das FBI und Organisationen wie das "National Center for Missing and Exploited Children" - http://www.missingkids.com - ihre Recherche-Anstrengungen zwar verstärkt, doch fehlt ihnen das Spezialwissen, um Online-Kinderpornographie zu bekämpfen. Bisher wurde noch nicht bekannt, ob die Informationen von EHAP schon zu Ermittlungen oder Verhaftungen geführt haben. Die Methode der Hacker ist nicht unumstritten, da sie bei ihrer Suche auch gegen Datenschutzgesetze verstoßen. http://www.fbi.gov (Ende)
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