pte20080905029 in Business
Diffamierung im Web: Konsumenten rechnen ab
"Vorgehen gegen derartige Rufschädigung in der Regel schwierig"
Washington (pte029/05.09.2008/13:39)
Das Internet ist ein wahres Mekka für unzufriedene Konsumenten, die ihrem Unmut über bestimmte Unternehmen Luft machen wollen. So existieren mittlerweile bereits hunderte von Rufschädigungsseiten wie ihatestarbucks.com oder boycottwalmart.org, die mit den Originalkonzernen in keinerlei offiziellem Zusammenhang stehen, sondern lediglich ihren Namen mit einem negativen Anhängsel versehen. Solche Webadressen dienen häufig als Protestplattformen, die unterschiedliche Probleme und Beschwerden der Nutzer wiedergeben. Wie eine aktuelle Untersuchung des US-Domain-Verwalters Fair Winds Partners http://www.fairwindspartners.com zeigt, werden sich die Unternehmen erst langsam darüber bewusst, welchen Imageschaden solche Webseiten in der Öffentlichkeit anrichten können. Die Strategien, wie mit diesem Problem umgegangen wird, seien sehr unterschiedlich. Der Dienstleister Xerox etwa vertrete einen besonders aggressiven Ansatz und habe bereits 20 Domains registrieren lassen, um sich rechtzeitig vor einer ungewollten Rufschädigung zu schützen. Der Computerhersteller Dell hingegen verzichte in diesem Zusammenhang gänzlich auf Domainsicherung.
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