pte20070410027 in Business
Dienstleistungswirtschaft schafft 450.000 neue Jobs
Industrieprodukte aufwerten durch intelligente Servicekonzepte
Berlin (pte027/10.04.2007/14:40)
Die Dienstleistungsbranche schafft in Deutschland 450.000 neue Jobs und sorgt für mehr Aufträge und Investitionen. Laut aktuellem Dienstleistungsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) http://www.dihk.de macht die Konjunktur in diesem Sektor im Frühjahr 2007 einen großen Satz nach vorne. "Die Geschäftslage ist so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr", bestätigte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Ursache hierfür sei der Export-Boom, von dem insbesondere die unternehmensbezogenen Dienstleister profitierten. Außerdem trügen jetzt auch personennahe Serviceanbieter wie zum Beispiel Leasinggesellschaften, private Bildungsanbieter, Kinos und Sportstudios, die Dynamik des Aufschwungs mit. Die Dienstleistungsunternehmen erwarten, dass im Jahr 2007 - neben dem boomenden Export - auch die Binnenkonjunktur weiter an Fahrt gewinnt. "Insbesondere Branchen wie zum Beispiel die IT-Dienste, die Werbewirtschaft, die Sicherheitsdienstleister, die Zeitarbeitsunternehmen und nach Jahren der Jobflaute auch wieder die Verkehrs- und Logistikwirtschaft schaffen neue Jobs", so Wansleben. "Sie suchen aber gleichzeitig nicht selten vergeblich nach passenden Mitarbeitern." Insbesondere die IT-Branche würde davon profitieren, wenn für qualifizierte ausländische Fachkräfte die Zugangshürden zum deutschen Arbeitsmarkt gesenkt werden. Vor allem Erleichterungen für ausländische Absolventen einer deutschen Hochschule sind aus DIHK-Sicht längst überfällig. Denn diese Personen beherrschten die deutsche Sprache und seien bereits gut integriert. Ausländer, die hier zu Lande im Anschluss an ihr Studium einen Job mit einem jährlichen Mindestgehalt von 40.000 Euro finden, sollten daher in Deutschland bleiben können.
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