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pts20000524039 in Business

Die Donau soll zum modernen Verkehrsweg werden

Logistikketten von Nordsee bis zum schwarzen Meer im Aufbau


Wien (pts039/24.05.2000/16:17)

Mit einer Donaurundfahrt ist das Kick-Off eines 30-monatigen EU-Projektes, das die Donau zur viel befahrenen Wasserstraße machen will, gefeiert worden. Insgesamt 25 Projektmitglieder aus acht europäischen Ländern arbeiten am "Also Danube"-Projekt mit, das zu knapp 50 Prozent von der EU gefördert wird. Als Projektkoordinator für Also Danube fungiert via donau http://www.via-donau.org , die voriges Jahr vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gegründete Entwicklungsgesellschaft für die Wasserstraße Donau.

Das Hauptziel von Also Danube ist es, die Wasserstraße Donau als leistungsfähigen und modernen Verkehrsweg für Industrie und Handel zu etablieren. Dabei soll es vor allem darum gehen, die Binnenschifffahrt im gesamten Verkehrskorridor von den ARA-Häfen (Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen) bis zum Schwarzem Meer in vier Haus zu Haus-Logistikketten zu integrieren.

Bis Oktober 2002 sollen Informations- und Kommunikationssysteme für die vier Logistikketten aufgebaut und zum Regeleinsatz gebracht werden. Der technische Ansatz und die Betriebskonzepte würden die Bedürfnisse von KMU und Logistikdienstleistern in Osteuropa besonders berücksichtigen, heißt es in der Projektbeschreibung. Damit wolle Also Danube einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung der Wasserstraße Donau zu einem wichtigen Ost-West-Verkehrsweg und für eine ökologisch nachhaltige Integration der ost- und südosteuropäischen Länder in die Europäische Union leisten.

Ende April hat die EU Also Danube 3,2 Mio. Euro (umgerechnet 44 Mio. Schilling) zugesprochen. Insgesamt werden 6,85 Mio. Euro (rund 94,3 Mio. Schilling) in das Projekt investiert. Die elf beteiligten österreichischen Unternehmen und Organisationen, darunter die ÖBB, Alcatel, die Wiener Hafen Lager- und Umschlagsbetriebe und das Speditionsunternehmen Express, werden ca. 58 Mio. Schilling ausgeben und dafür seitens der EU eine Förderung von ca. 26 Mio. Schilling erhalten. (Ende)
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