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pte20191120023 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Diabetes erhöht Risiko für Rheumatoide Arthritis

Komorbiditäten und Begleiterkrankungen treten laut aktueller Datenauswertung häufig auf


Patientin: Belastung durch weitere Krankheiten (Foto: pixelio.de, Jerzy Sawluk)
Patientin: Belastung durch weitere Krankheiten (Foto: pixelio.de, Jerzy Sawluk)

Rochester (pte023/20.11.2019/11:30) - Patienten mit einer entzündlichen Darmerkrankung, Typ-1-Diabetes oder Blutgerinnseln verfügen laut einer Studie der Mayo Clinic http://mayoclinic.org über ein erhöhtes Risiko für eine Rheumatoide Arthritis. Für die in "Mayo Clinic Proceedings" veröffentlichten Ergebnisse haben die Forscher die Daten von 3.276 Patienten ausgewertet. Jene mit einer Rheumatoiden Arthritis wiederum verfügen demnach auch über ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten, Blutgerinnsel und Schlafapnoe.

Umfangreiche Datenanalyse

Komorbiditäten oder andere chronische Erkrankungen wurden bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis bereits mit schlechteren Behandlungsergebnissen in Verbindung gebracht. Dazu gehören eine Verschlechterung der körperlichen Beeinträchtigungen, ein funktionaler Abbau, eine schlechtere Lebensqualität und eine erhöhte Sterblichkeit.

Für die aktuelle Studie wurden die Daten der Mayo Clinic Biobank http://mayocl.in/2O4oIQf genutzt, die Daten zu 74 Komorbiditäten und zum Alter des Einsetzens dieser Erkrankungen enthält. Diese Datenbank enthält umfangreiche Gesundheitsinformationen, die von Patienten und anderen Freiwilligen zur Verfügung gestellt wurden.

Komorbiditäten häufen sich

Laut der korrespondierenden Autorin Vanessa Kronzer häufen sich Komorbiditäten nach der Diagnose Rheumatoide Arthritis. "Wir haben auch herausgefunden, dass Autoimmunerkrankungen und Epilepsie für eine Rheumatoide Arthritis prädisponieren dürften. Herzleiden und andere Erkrankungen dürften jedoch als Folge dieser Krankheiten entstehen."

821 Patienten mit Rheumatoider Arthritis wurden identifiziert, die ihre Diagnose zwischen Januar 2009 und Februar 2018 an der Mayo Clinic in Minnesota und Florida erhalten hatten. Zusätzlich nahmen 2.455 Personen als Kontrollen teil. Elf Komorbiditäten standen mit Rheumatoider Arthritis in Zusammenhang. Dazu gehörten Epilepsie und Lungenfibrose. Blutgerinnsel traten vor der Diagnose öfter auf. Damit liegt nahe, dass die systemische Entzündung bereits beginnt, bevor die Symptome einer Rheumatoiden Arthritis klinisch erkennbar werden. Auch der Konnex mit Typ-1-Diabetes war vor der Diagnose eindeutig.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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