pte20040713033 in Business
DGB: "Einbußen durch Alg II sind zu scharf"
Situation der Langzeitarbeitslosen verschlechtert sich
Berlin (pte033/13.07.2004/15:00)
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) http://www.dgb.de hält die finanziellen Einbußen durch das Arbeitslosengeld II (Alg II) für "zu scharf ausgefallen". Das erklärte Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende DGB-Vorsitzende, heute, Dienstag, in Berlin. Sie forderte "gerade für die Älteren einen Ausgleich der erheblichen" finanziellen Verluste. In den vergangenen Jahren habe sich die Situation der Langzeitarbeitslosen dramatisch verschlechtert. Laut DGB gibt es in Deutschland derzeit etwa 2,2 Mio. Arbeitslosenhilfenbezieher. Infolge der Abschaffung dieser Transferleistung durch "Hartz IV" würden mehr als 1,5 Mio. geringere oder gar keine Leistungen mehr erhalten.
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