pte20050810031 in Business
Deutsches Mitbestimmungsrecht fördert Günstlingswirtschaft
RA Mingers: "Zweidrittelmehrheit bei Vorstandsbestellung gehört abgeschafft"
Bonn (pte031/10.08.2005/13:56)
Im Zuge der VW-Affäre ist die Debatte über die betriebliche Mitbestimmung neu entbrannt. Auch das VW-Gesetz, das Niedersachsen eine starke Position unter den Eigentümern sichert, steht unter Beschuss. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Brüderle sprach sich für eine Reform der Mitbestimmung aus. Die deutsche paritätische Mitbestimmung sei ein Irrweg. Er befürwortete, dass die Arbeitnehmerseite künftig nur noch mit einem Stimmenanteil von einem Drittel in den Mitbestimmungsgremien sitzen solle. Zudem müsse das Gewerkschaftsprivileg abgeschafft werden, unternehmensfremde Funktionäre hätten im Aufsichtsrat nichts zu suchen.
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