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pte20190206018 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Deutscher Maschinenbau beendet 2018 schwach

VDMA-Analyst: "Besonders enttäuschend war dabei der Rückgang im Inland um zehn Prozent"


Zahnrad: Maschinenbau schließt 2018 schwach (Foto: wir_sind_klein, pixabay.com)
Zahnrad: Maschinenbau schließt 2018 schwach (Foto: wir_sind_klein, pixabay.com)

Frankfurt am Main (pte018/06.02.2019/13:51) - Die Maschinenbauer in Deutschland konnten ihre Auftragsbücher im Gesamtjahr 2018 unter dem Strich zwar um reale fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr mehr füllen. Allerdings schloss das Jahr mit einem schwachen Monat, wie der Branchenverband VDMA http://vdma.org heute, Mittwoch, bekannt gegeben hat.

So verfehlte der Auftragseingang im Dezember 2018 sein Vorjahresniveau um acht Prozent. "Besonders enttäuschend war dabei der Rückgang im Inland um zehn Prozent. Das Minus der Auslandsbestellungen von acht Prozent lässt sich dagegen relativieren. Im Dezember 2017 gab es aus dem Nicht-Euro-Raum mehr Großanlagengeschäfte als zum Ende des vergangenen Jahres", verdeutlicht VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

"Dynamik hat sich verschoben"

Dem Branchenanalysten nach ist es erfreulich, dass die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern im Dezember um 22 Prozent zum Vorjahr zulegen konnten. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen dagegen 17 Prozent weniger Bestellungen. Im Gesamtjahr 2018 verbuchten die Maschinenbauer ein Plus der Inlandsbestellungen von sechs Prozent, die Auslandsorders legten um vier Prozent zu. "Die Dynamik hat sich im Jahresverlauf zunehmend in das Inlandsgeschäft verlagert. Das ist eine positive Entwicklung, da die Bestellungen aus dem Ausland ohnehin schon auf hohem Niveau waren", erklärt Wortmann.

Die Bestellungen aus den Euro-Ländern legten 2018 um fünf Prozent zu, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen drei Prozent mehr Aufträge. Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2018 lagen die Bestellungen insgesamt um real ein Prozent über dem Vorjahreswert. Während die Inlandsbestellungen um ein Prozent sanken, legten die Auftragseingänge aus dem Ausland um zwei Prozent zu. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum wuchsen dabei um elf Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen zwei Prozent weniger Aufträge.

(Ende)
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