pte20080528022 in Business
Deutsche Unternehmen federn Subprime-Langzeitfolgen ab
"Amerikaner haben Verluste in die ganze Welt verkauft"
Berlin/Wien (pte022/28.05.2008/12:10)
Der Wirtschaftsstandort Deutschland droht zwar nicht von einer Insolvenzwelle überrollt zu werden, die Subprime-Krise ziehe derzeit jedoch noch unabsehbare, langfristige Folgen nach sich. Diese könnten sich in Form von Insolvenzen direkt auf die Unternehmen auswirken. "Wenn ein Gesamtabschreibungsbedarf von nahezu 1.000 Mrd. Dollar kolportiert wird, der zu einem erheblichen Anteil nicht in den USA, sondern in Europa anfällt, dann kann man sich ausmalen und zum Teil schon beobachten, wie destabilisierend sich diese Krise auswirkt", schreibt der Gläubigerschutzverband KSV http://www.ksv.at . Eine Verknappung der Kredite sei in Deutschland durchaus im Bereich des Möglichen. "Im Grunde haben die Amerikaner ihre Verluste in die ganze Welt verkauft", meint Hans-Georg Kantner, Insolvenzexperte beim KSV, im Gespräch mit pressetext.
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