pte20080507028 in Business
Deutsche Hochschulen missbrauchen Studiengebühren
Hohe Autonomie verhindert Kontrolle über Geldverwendung
Berlin (pte028/07.05.2008/12:30)
Deutsche Universitäten schrecken offenbar nicht davor zurück, die Gelder ihrer Studierenden zu verschleudern. Seit rund eineinhalb Jahren müssen Studenten in verschiedenen Bundesländern Studiengebühren entrichten. Diese waren ursprünglich der Verbesserung von Studium und Lehre an den Hochschulen angedacht. Anstatt der Vorgabe zu folgen, werden die Gelder von vielen Hochschulen aber zweckentfremdet, kritisiert die taz. "Studierende müssen rasche Verbesserungen spüren", meint Ulrich Müller, Projektmanager beim Centrum für Hochschulentwicklung http://www.che.de , im Gespräch mit pressetext. Mit einer verbesserten Situation angesichts der Gebühren rechnen jedoch lediglich fünf Prozent der Studierenden, wie das Hochschul-Informations-System aufzeigt. Dagegen fühlen sich rund zwei Drittel zu wenig an Verteilungsentscheidungen beteiligt und lehnen die Studiengebühren ab.
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