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pts20260803018 in Leben

Demenz-Prävention: Humanstudien rücken Löwenmähne-Pilz als vielversprechenden Naturwirkstoff in den Fokus

Neue Untersuchungen zu Hericium erinaceus zeigen Potenzial für Demenzprävention und Gehirngesundheit


Heilpilz Löwenmähne zur Demenz-Prävention (Bild: ALZHEIMER DEUTSCHLAND)
Heilpilz Löwenmähne zur Demenz-Prävention (Bild: ALZHEIMER DEUTSCHLAND)

Berlin/Salzburg (pts018/03.08.2026/12:05)

Die Demenz-Forschung richtet den Blick zunehmend auf Prävention und damit auch auf einen Heilpilz namens Löwenmähne, der diesen Namen seinem außergewöhnlichen Aussehen zu verdanken hat. Denn während die Erwartungen an die neuen Alzheimer-Medikamente Lecanemab und Donanemab hinter den ursprünglichen Hoffnungen zurückbleiben, gewinnt ein ganz anderer Forschungsansatz zunehmend an Aufmerksamkeit: die Prävention. Internationale Wissenschaftler suchen intensiv nach Möglichkeiten, neurodegenerative Erkrankungen möglichst früh zu verhindern oder ihren Verlauf günstig zu beeinflussen. Dabei rücken endlich auch Naturstoffe immer stärker in den Mittelpunkt, denen man früher kaum Aufmerksamkeit schenkte. Besonders gut untersucht ist mittlerweile der Heilpilz Hericium erinaceus, besser bekannt als Löwenmähne beziehungsweise mitunter auch Igelstachelbart genannt, der in neuen Humanstudien sein hohes Potential für die Hirngesundheit – aber auch für den Darm – beweist.

Wie ALZHEIMER DEUTSCHLAND in einem neuen Fachbeitrag zusammenfasst, sprechen inzwischen zahlreiche Labor-, Tier- und vor allem auch Humanstudien dafür, dass der außergewöhnliche Pilz verschiedene biologische Prozesse unterstützen könnte, die für die Gesundheit unseres Gehirns von zentraler Bedeutung sind.

Löwenmähne-Pilz kann Nervenwachstumsfaktoren und Neuroplastizität fördern

Besonders interessant ist die Fähigkeit bestimmter Inhaltsstoffe der Löwenmähne, die Bildung körpereigener Nervenwachstumsfaktoren anzuregen. Diese sogenannten Hericenone und Erinacine stehen seit Jahren im Zentrum der Demenz-Forschung, weil sie die Regeneration und den Erhalt von Nervenzellen unterstützen können.

Neuere Untersuchungen deuten darüber hinaus darauf hin, dass Hericium erinaceus auch den wichtigen Wachstumsfaktor BDNF beeinflussen kann. Dieser gilt heute als einer der entscheidenden Regulatoren für Lernen, Gedächtnis und die Anpassungsfähigkeit des Gehirns.

Humanstudien liefern zunehmend ermutigende Ergebnisse zum Heilpilz Hericium erinaceus

Besonders ermutigend ist, dass sich die wissenschaftliche Evidenz inzwischen nicht mehr ausschließlich auf Laborversuche beschränkt. Mehrere placebokontrollierte Humanstudien konnten bereits Verbesserungen kognitiver Funktionen beobachten. Eine Pilotstudie bei Patienten mit leichter Alzheimer-Demenz zeigte unter einem Erinacin-angereicherten Hericium-Präparat unter anderem bessere Ergebnisse in standardisierten Gedächtnis- und Alltagstests. Eine weitere aktuelle Untersuchung fand zusätzlich Hinweise auf erhöhte BDNF-Spiegel sowie positive Veränderungen des Darmmikrobioms.

Auch wenn diese Ergebnisse noch keinen endgültigen Wirksamkeitsnachweis darstellen, bewerten viele Wissenschaftler sie als ausgesprochen vielversprechend und fordern größere klinische Studien.

Alzheimer-Prävention: Gehirn und Darm gemeinsam im Blick

Weitere Aufmerksamkeit verdient nach Ansicht der Autoren zudem die Erkenntnis, dass Löwenmähne offenbar nicht ausschließlich auf das Gehirn wirkt. Neuere Studien weisen darauf hin, dass der Pilz gleichzeitig die Zusammensetzung des Darmmikrobioms positiv beeinflussen kann.

Damit passt Hericium erinaceus in ein Forschungsfeld, das in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat: die Darm-Hirn-Achse. Heute gilt der Darm zunehmend als wichtiger Mitspieler bei Entzündungsprozessen, Immunregulation und damit der langfristigen Gehirngesundheit.

Löwenmähne als Nahrungsergänzungsmittel: Qualitätsunterschiede zwischen den Präparaten sind erheblich

Wer Löwenmähne als Nahrungsergänzung einsetzen möchte, findet inzwischen natürlich eine große Zahl unterschiedlicher Produkte. Nach Angaben von ALZHEIMER DEUTSCHLAND unterscheiden sich diese jedoch teilweise deutlich hinsichtlich Dosierung, Extraktqualität, Transparenz der Laboranalysen sowie der Kontrolle auf Schwermetalle und Pestizide.

Im Rahmen der Recherche wurde deshalb auch das derzeit verfügbare Marktangebot näher betrachtet. Nach Bewertung der veröffentlichten Qualitätsmerkmale empfiehlt die Redaktion das Präparat "Löwenmähne Premium" von Viktilabs. Ausschlaggebend seien unter anderem die Kombination aus Extrakt und Pilzpulver, standardisierte Inhaltsstoffe, transparente Laborprüfungen sowie nach Einschätzung der Autoren ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Demenz-Prävention gewinnt weiter an Bedeutung

Angesichts der stark steigenden Prävalenz-Zahlen bei Alzheimer und anderen Formen der Demenz spielt die eigenverantwortliche Prävention der Menschen eine immer größere Rolle. Der Löwenmähne-Pilz kann schon jetzt zu diesen Maßnahmen dazugezählt werden.

Denn auch wenn der Heilpilz Alzheimer und andere Demenz-Erkrankungen nicht heilen kann, kann er gemäß der wachsenden wissenschaftlichen Evidenz jedenfalls additiv zur Gehirngesundheit beitragen und stellt somit ein probates Mittel zur Vorsorge dar. Für ALZHEIMER DEUTSCHLAND gehört Hericium erinaceus deshalb zu den derzeit spannendsten Naturstoffen der modernen Demenzforschung und soll gemäß Recherchen in den kommenden Jahren Gegenstand weiterer hochwertiger klinischer Studien sein.

Den vollständigen Beitrag einschließlich ausführlicher Studienübersicht und der unabhängigen Produktempfehlung finden Interessierte auf ALZHEIMER DEUTSCHLAND: www.alzheimer-deutschland.de/alzheimer-praevention/praevention-wissenschaft/loewenmaehne-alzheimer-demenz

(Ende)
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