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pte20190111001 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Darmleiden beeinflusst Psyche von Müttern

Risiko einer Erkrankung steigt laut neuer US-Untersuchung kurz nach der Geburt eines Kindes


Darm spielt oft Rolle bei Depressionen (Foto: pixabay.de, OpenClipart-Vectors)
Darm spielt oft Rolle bei Depressionen (Foto: pixabay.de, OpenClipart-Vectors)

Ottawa (pte001/11.01.2019/06:00) - Frauen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen verfügen laut einer Studie unter der Leitung des CHEO Research Institute http://www.cheori.org nach einer Geburt über ein erhöhtes Risiko einer psychischen Erkrankung. Mehr als ein Fünftel der schwangeren Studienteilnehmerinnen erhielt zum ersten Mal eine entsprechende Diagnose. Auf 43 Schwangerschaften entfiel bei den betroffenen Frauen eine zusätzliche psychische Erkrankung.

Risiko 90 Tage nach der Geburt

Für die Studie haben die Experten die Gesundheitsdaten von Frauen ausgewertet, die zwischen 2002 und 2014 in Ontario ein Kind geboren hatten. Berücksichtigt wurden neue Erkrankungen, die bis zu einem Jahr nach der Geburt auftraten. Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen handelt es sich um eine Gruppe von Leiden, die zu Geschwürbildung, Entzündungen und Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen. Dabei besteht ein Risiko für Komplikationen in anderen Bereichen des Körpers. Die beiden Hauptarten sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Betroffene verfügen über ein erhöhtes Risiko psychischer Erkrankungen. Das gilt vor allem für Angstgefühle und Depressionen.

Laut Seniorautor Eric Benchimol wird heute mehr Augenmerk auf psychische Erkrankungen von Frauen während und nach der Schwangerschaft gelegt. Die Untersuchung hat ergeben, dass das Risiko vor allem in den ersten 90 Tagen nach der Geburt erhöht ist. "Während der Schwangerschaft konnten wir kein erhöhtes Risiko feststellen." Die Analyse zeigt, dass Frauen mit diesen Darmerkrankungen über ein um 22,7 Prozent erhöhtes Risiko einer neu diagnostizierten Darmerkrankung verfügen. Bei nicht erkrankten Frauen lag dieser Wert bei 20,4 Prozent.

Genauere Überwachung ratsam

Das Risiko der erkrankten Frauen erhöhte sich bei zwei der vier diagnostischen Kategorien: Affektive Störungen (Angst und Depression) und Substanzstörungen (Abhängigkeit von Opioiden). Diese Frauen wurden hauptsächlich von Ärzten außerhalb des Krankenhauses behandelt. Es gab keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko bei psychotischen Störungen wie Schizophrenie oder Halluzinationen. Das Risiko schien bei Morbus Crohn erhöht zu sein, jedoch nicht bei Colitis ulcerosa.

Laut Forschungsleiterin Simone Vigod vom Women's College Hospital Research Institute http://womensresearch.ca handelt es sich um ein geringes, aber deutlich erhöhtes Risiko. "Betroffene Frauen waren während der Schwangerschaft und nach der Geburt erhöhten Gesundheitsproblemen ausgesetzt. Wir müssen ihre körperlichen und psychischen Bedürfnisse genau im Blick haben und sicherstellen, dass sie die bestmögliche Behandlung und Unterstützung bekommen."

Durch ein größeres Bewusstsein für das erhöhte Erkrankungsrisiko können laut Mina Mawani, der Präsidentin von Crohn's and Colitis Canada http://crohnsandcolitis.ca , alle Beteiligten verstärkt darauf achten, dass psychischen Erkrankungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt früher erkannt und behandelt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in dem Fachmagazin "Gut" veröffentlicht.

(Ende)
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