pte20080410004 in Leben
CSI-Methoden revolutionieren Regenwald-Forschung
Ökologen nutzen forensische Ermittlungsmethoden der Polizei
Grenoble (pte004/10.04.2008/06:23)
Forensische Ermittlungsmethoden à la CSI gewinnen auch für die wissenschaftliche Forschung zunehmend an Bedeutung. So greifen laut einem aktuellen Bericht des US-Fachmagazins New Scientist Wissenschaftler der University of Joseph Fourier http://www.ujf-grenoble.fr in Frankreich auf genetische Analysemethoden zurück, die ursprünglich im polizeilichen Bereich zum Einsatz kommen. Die Forscher leisten Pionierarbeit auf dem neuen so genannten Bereich der forensischen Ökologie. Die übernommenen Techniken sollen dabei eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen Forschungsmethoden bringen. So hoffen die Wissenschaftler dadurch früher als bisher sich abzeichnende ökologische Einbrüche erkennen und dementsprechend vorbeugend reagieren zu können. Aber auch für das Aufspüren seltener Tierspezies erweisen sich die polizeilichen Analyseverfahren als hilfreich. Schon wenige Fragmente einer gefundenen DNA-Spur reichen den Forschern, um eine Spezies genau bestimmen zu können.
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