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pte20220121003 Medien/Kommunikation, Bildung/Karriere

Corona erschwert Journalisten die Arbeit

Internationale Umfrage unter 1.000 Medienschaffenden - Vor allem Belästigungen nehmen zu


Journalistin im Einsatz: Arbeitsbedingungen sind oft schwierig (Foto: Mike Ramírez, pixabay.com)
Journalistin im Einsatz: Arbeitsbedingungen sind oft schwierig (Foto: Mike Ramírez, pixabay.com)

Canberra (pte003/21.01.2022/06:10) -

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit von Journalisten stark beeinträchtigt, berichtet das australische Informationsportal "Mediaweek" http://mediaweek.com.au . Laut einer internationalen Umfrage unter fast 1.000 Mitgliedern dieser Berufsgruppe klagen 94 Prozent über Belästigungen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, finanzielle Nachteile und Risiken für die körperliche Gesundheit und Sicherheit. Amrita Sidhu, Director of Media Intelligence bei der Agentur Medianet http://medianet.com.au , nach hat es in der Branche 2021 zwar einige positive finanzielle Entwicklungen gegeben, die zu neuen Jobs und einer verbesserten Berichterstattung geführt hätten. Die Arbeit der Journalisten sei jedoch seit 2020 durch die Pandemie erheblich belastet worden.

Jüngere am stärksten betroffen

Der Anteil derjenigen, die Belästigungen als schlimmste Folge ihrer Arbeit bezeichnen, hat sich 2021 im Vergleich zu 2020 (vier Prozent) fast verdreifacht (elf Prozent). Viele berichten, wegen ihres Berufs einschüchtert, bedroht oder misshandelt worden zu sein. Jüngere Journalisten waren von Belästigungen besonders stark betroffen. Bei denen, die jünger sind als 30 Jahre, waren es 23 Prozent, bei den über 40-Jährigen hingegen nur sechs Prozent. Der Erhalt der psychischen Gesundheit war 2021 die größte persönliche Herausforderung für Journalisten, wobei jüngere Befragte erneut besonders betroffen waren. Für 56 Prozent der unter 30-Jährigen war es 2021 die schwierigste Aufgabe, verglichen mit 28 Prozent der über 40-Jährigen.

"Journalisten berichteten, dass sie auf der Straße angeschrien und angespuckt wurden und Morddrohungen erhielten", so Amrita. Viele fanden es zudem besonders belastend, ständig über traurige Ereignisse zu berichten. Sie halte es für wichtig, dass die Hindernisse und Schwierigkeiten verstanden würden, mit denen Journalisten konfrontiert sind, damit man sie weiterhin dabei unterstützen könne, die wichtigen Infos zu liefern, auf die Verlass sei. Die Umfrage hat auch ergeben, dass es in der Branche ein signifikantes geschlechtsspezifisches Einkommensgefälle gibt. 30 Prozent der männlichen Journalisten verdienen über 100.000 Dollar pro Jahr, verglichen mit nur 16 Prozent der weiblichen. Das Fernsehen zahlt laut der Erhebung am besten.

(Ende)
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