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pte20190823020 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

Continental will neun von 32 Werken schließen

Konsolidierungswelle erfasst Unternehmen - Gespräche mit Arbeitnehmervertretern laufen


In der Produktion: viele Stellenstreichungen geplant (Foto: continental.de)
In der Produktion: viele Stellenstreichungen geplant (Foto: continental.de)

Hannover (pte020/23.08.2019/13:43) - Der deutsche Automobilzulieferer Continental http://continental.de will neun seiner insgesamt 32 Werke der Antriebssparte Powertrain dichtmachen. Laut Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" unter Berufung auf Gewerkschaftskreise heute, Freitag, sind die Pläne offenbar eine direkte Konsequenz aus der sich abschwächenden Konjunktur.

"Wettbewerbsfähigkeit sichern"

Das in Hannover ansässige Unternehmen will sich indes nicht zu den durchgesickerten Neuigkeiten äußern, nur so viel: Man wolle die "Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit" sichern. Und in Bezug auf Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern heißt es: "Über etwaige Ergebnisse aus unseren laufenden Diskussionen werden wir berichten, sobald eine solche Verständigung erfolgt ist."

Erst Anfang August dieses Jahres hatte Continental einen starken Gewinneinbruch kommuniziert und auf notwendige Sparmaßnahmen hingewiesen. "Auf den rückläufigen Markt reagieren wir mit strenger Kostendisziplin und Erhöhung unserer Wettbewerbsfähigkeit", sagte Continental-CEO Elmar Degenhart damals (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20190807021 ).

Auch ZF Friedrichshafen betroffen

Continental ist nicht das einzige Unternehmen, dem die internationalen Handelskonflikte, die Umbrüche in der Automobilindustrie sowie die schwächelnde Konjunktur zu schaffen machen. So hat Anfang August auch der deutsche Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen http://zf.com seine Jahresprognose um eine Mrd. Euro nach unten korrigiert (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20190802024 ).

(Ende)
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